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Schlehe oder Schwarzdorn: Vielseitiger Beerenstrauch

Steinobstgewächs  

Schlehe oder Schwarzdorn: Vielseitiger Beerenstrauch

13.08.2015, 11:14 Uhr | tl (CF)

Schlehen, auch Schwarzdorn genannt, gehören zu den Steinobstgewächsen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Früchte der mittelgroßen Beerensträucher lassen sich sowohl kulinarisch als auch medizinisch vielseitig verwenden. Einen Steckbrief der Pflanze finden Sie hier.

Schwarzdorn: Botanik, Verbreitung und Co.

Die Schlehe, auch Schwarzdorn oder wissenschaftlich Prunus spinosa genannt, gilt laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) als Stammform der Pflaume. Schlehen sind unter anderem in Zentraleuropa verbreitet, in Vorderasien, im Kaukasus und in Nordafrika. Die dornigen Beerensträucher mögen kalkhaltige und felsige Böden sowie viel Wärme und Licht.

Der Name Schwarzdorn basiert auf der sehr dunklen Rinde der Sträucher, die speziell für Wildtiere eine der wichtigsten Nahrungsquellen darstellen. Insbesondere die Blätter sind Nahrungsgrundlage für viele Raupen, der Nektar der Früchte lockt Bienen, Hummeln und verschiedene Schmetterlinge an. Außerdem ernähren sich zahlreiche Vogelarten von den zwetschgenähnlichen Früchten. Mit ihren vielen Dornen bietet die Schlehe zudem einen guten Schutz vor Fressfeinden.

Schlehen und ihre Bedeutung für den Menschen

Die Früchte von Schlehen sind in der Küche vielseitig einsetzbar und machen sich gut als Basis von Gelee, Marmelade, Saft, Likör, Kompott oder auch Wein. Roh sind die Früchte zwar genießbar, schmecken aber eher sauer und herb.

Auch medizinisch ist der Schwarzdorn von Wert. Die Früchte wirken laut NABU harntreibend, entzündungshemmend und auch schwach abführend. Als Tee aufgegossen, sollen die getrockneten Blüten das Blut reinigen und gegen Hautkrankheiten sowie rheumatischen Beschwerden wirken. Generell sind die Früchte von Natur aus sehr gesund, da sie unter anderem reich an Vitamin C und B sind.

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