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Glühbier-Rezept: Fruchtige Glühwein-Alternative selbst machen


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Wie Sie Glühbier einfach selbst machen können

t-online, Katharina Flick

Aktualisiert am 09.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Glühbier: Wärmt nicht nur zur Weihnachtszeit – schmeckt aber dann besonders gut.
Glühbier: Wärmt nicht nur zur Weihnachtszeit – schmeckt aber dann besonders gut. (Quelle: svetikd/getty-images-bilder)
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Kein Fan von Glühwein? Wenn Sie es lieber herb mögen und Bier statt Glühwein bevorzugen, können Sie mit einem wunderbar weihnachtlichen Glühbier anstoßen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Glühkriek aus Belgien
  • Das deutsche Glühbier
  • Rezept: Glühbier mit Weihnachtsgewürzen
  • Rezept: Scharfes Ingwer-Weihnachtsbier

Glühkriek aus Belgien

Das originale Glühbier kommt aus Belgien und ist dort als "Glühkriek" bekannt. Der Name ist dabei Programm: Eine Kriek ist nämlich eine Sauerkirsche und diese ist traditionell die Hauptzutat des Kirschbieres, das die Grundlage für das flämische Glühbier bildet.

Bekanntester Anbieter ist die Brauerei Liefmans, diese stellt in einem zweijährigen Verfahren ein säuerlich-fruchtiges Kirschbier her. Basis ist dabei das Lambic, ein traditionell belgisches Bier aus Wasser, Malz und Hopfen, das mithilfe der Spontangärung hergestellt wird. Einem Verfahren, bei dem keine Hefe beigesetzt wird und so ein besonderes Aroma entsteht.


Wissenswertes zum Glühbier

Glühbier besteht aus einem dunklen Bier, Orangen- oder Kirschsaft und weihnachtlichen Gewürzen, das Original heißt Glühkriek und kommt aus Belgien. Dort wird es aus einem Kirschbier hergestellt, bei dem frische Sauerkirschen (Kriek) verwendet werden.
Die Basis für den Glühkriek ist Lambic, ein traditionell belgisches Bier aus Wasser, Malz und Hopfen, das mit Hilfe der Spontangärung hergestellt wird und zusammen mit Sauerkirschen in einem Eichenfass nachreift.
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Lambic reift ein Jahr, dann werden frisch geerntete Kirschen hinzugefügt und die Mischung zehn Monate in einem Eichenfass gelagert. Im Winter wird dieses fruchtige Bier dann erwärmt und mit Honig und Weihnachtsgewürzen verfeinert.

Das deutsche Glühbier

In Deutschland bekommt man inzwischen auf einigen Weihnachtsmärkten verschiedene Variationen des Glühbieres, oft mit Gewürzen, Kirsch- und Orangensaft verfeinert. Wichtig dabei: Grundlage darf kein Pils oder ein helles Bier sein, sondern es sollte ein dunkles Bier gewählt werden. Besonders gut eignet sich Bockbier, das bereits süße, malzige Aromen mitbringt.

Hausgemachtes Glühbier: Mit Orangenscheiben, Sternanis und Zimtstangen kann man das Heißgetränk garnieren.
Hausgemachtes Glühbier: Mit Orangenscheiben, Sternanis und Zimtstangen kann man das Heißgetränk garnieren. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, findet hier zwei Rezepte:

Rezept: Glühbier mit Weihnachtsgewürzen

Zutaten für vier Liter Glühbier:

  • 3 Liter Bock- oder dunkles Bier
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 EL Honig
  • 6 bis 8 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 1 TL Kardamom
  • 3 Zimtstangen
  • 80 ml Rum
  • Saft einer halben Zitrone
  • 500 ml Kirsch- oder Orangensaft

Zubereitung:

  1. Erwärmen Sie zunächst das Bier und lösen Sie den Honig darin auf. Wichtig: Achten Sie immer darauf, dass das Bier nicht kocht.
  2. Lassen Sie das Ganze dann mit den Weihnachtsgewürzen 30 Minuten durchziehen.
  3. Erhitzen Sie alles noch einmal und schmecken Sie das Bier mit Kirschsaft, Rum und Zitronensaft ab.
  4. Lassen Sie das Glühbier dann noch einmal 20 Minuten ziehen.

Rezept: Scharfes Ingwer-Weihnachtsbier

Zutaten:

  • 3 Liter Bock- oder Dunkelbier
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 Zimtstangen
  • ein großes Stück Ingwer

Zubereitung:

  1. Erhitzen Sie das Bier langsam in einem Topf – es sollte nicht heißer als 60 Grad werden, denn das Bier darf nicht kochen.
  2. Lösen Sie den Zucker langsam darin auf.
  3. Geben Sie nun die Gewürze hinzu und lassen Sie das Ganze 30 Minuten durchziehen.

Servieren Sie das scharfe Ingwer-Weihnachtsbier am besten schön heiß.

Tipp: Für einen besonderen Hingucker garnieren Sie Glas oder Krug mit einer Scheibe Orange oder Zitrone sowie Sternanis.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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