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So essen Sie die Kaki-Frucht richtig

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 09.11.2021Lesedauer: 3 Min.
Aufgeschnittene Persimone
Aufgeschnittene Frucht: Die Persimone und Sharon sind sĂŒĂŸer als Kaki. (Quelle: gresei/getty-images-bilder)
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Nicht nur als Snack zwischendurch eignet sich diese exotische Frucht. Im Smoothie, Salat oder in Pfannengerichten sorgt die Kaki fĂŒr das gewisse Etwas. Aber wie wird die Kaki gegessen? Und wie unterscheidet sie sich zur Sharon?

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist eine Kaki Frucht?
  • Wie schmeckt die Götterfrucht?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Sharon und einer Kaki?
  • Wird die Sharon Frucht mit oder ohne Schale gegessen?
  • Wie wird die Tropenfrucht zubereitet?
  • Reife Frucht erkennen

Was ist eine Kaki Frucht?

Die Kaki ist eine orangefarbene, saftige und sĂŒĂŸliche Frucht aus den Tropen, die von ihrer Form her stark einer Tomate Ă€hnelt. UrsprĂŒnglich stammt dieser Exot aus Asien, wo er unter die Gattung "Götterfrucht“ fĂ€llt. Seit einigen Jahren hat es die Kaki in die deutschen SupermĂ€rkte geschafft. Und auch ihre Zuchtformen wie die Sharon, der Honigapfel oder die Persimone, finden sich immer hĂ€ufiger in den Obstregalen.

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gilt die Kaki als gesunde Frucht. So enthĂ€lt sie neben einer grĂ¶ĂŸeren Menge an Provitamin A (Beta-Carotin) auch Vitamin C, Kalium, Magnesium und Phosphat.


Exotische FrĂŒchte richtig öffnen und essen: Kaki, Papaya & Co.

Aromatische Palmfrucht: Die harte Schale der Kokosnuss ist schwer zu knacken. Dabei ist es mit der richtigen Technik ganz einfach: Zuerst durchbohren Sie die Augen der Kokosnuss mit einem Korkenzieher oder Schraubenzieher und lassen durch die entstandenen Löcher das Kokoswasser ablaufen. Dann schlagen Sie vorsichtig mit der spitzen Seite eines Hammers um die Mitte der Kokosnuss herum, bis sich ein Riss bildet. So lÀsst sich die Kokosnuss relativ leicht aufbrechen.
Aufgeschnittene Papaya: Die reife Frucht hat eine gelbliche Schale, die sich leicht eindrĂŒcken lĂ€sst. Das Fruchtfleisch der Papaya besitzt eine Menge gesunder NĂ€hrstoffe. Aber auch ihre Kerne sind essbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Papaya zu essen. So geht es am einfachsten: Schneiden Sie die Frucht lĂ€ngs in zwei HĂ€lften, entfernen die Kerne und löffeln das Fruchtfleisch aus.
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Wie schmeckt die Götterfrucht?

Geschmacklich erinnert die exotische Frucht an eine Mischung aus Pfirsich und Zuckermelone mit einem leichten Vanillearoma. Allerdings enthĂ€lt sie viele Tannine (Gerbstoffe), weshalb sie teilweise bitter und pelzig schmecken kann. Die Zuchtformen der Kaki Sharonfrucht und Persimone besitzen weniger Tannine, weshalb sie sĂŒĂŸer schmecken – auch wenn sie noch nicht vollstĂ€ndig ausgereift sind.

Was ist der Unterschied zwischen einer Sharon und einer Kaki?

UrsprĂŒnglich stammt die Kaki aus Asien. Hier wird sie in den meisten LĂ€ndern, wie China, Korea und Japan, weiterhin angebaut. Die Kaki hat eine eher runde Form, eine lederige, glatte Schale und bis zu vier KelchblĂ€tter am Stiel. Im Inneren finden sich hĂ€ufig lĂ€ngliche Kerne, die wegen ihres BlausĂ€uregehalts nicht verzehrt werden dĂŒrfen.

Die Sharon ist eine veredelte Zuchtform der Kaki, die aus der Sharonebene in Israel stammt. Sie enthĂ€lt weniger Tannine als die Urfrucht und ist daher sĂŒĂŸer. Im Vergleich zur Kaki ist die Sharon etwas flacher und gelblicher. Sie hat – genau wie die Persimone – keine Kerne im Inneren.

Die Persimone in einer Schale
Orangene Frucht: Die Persimone unterscheidet sich kaum von einer Kaki. (Quelle: La_vanda/getty-images-bilder)

Wird die Sharon Frucht mit oder ohne Schale gegessen?

Bei einer reifen Kaki kann die Schale gegessen werden – sie hat jedoch einen sehr eigenen Geschmack, weshalb viele die Frucht eher schĂ€len oder wie eine Kiwi auslöffeln. Ist die Frucht noch zu hart, sollten Sie diese noch ein paar Tage nachreifen lassen. Wichtig ist, dass Sie die Kaki grĂŒndlich abwaschen – besonders, wenn Sie die Schale mitessen wollen.

Da die Sharon weniger Tannine enthÀlt und ihre Schale weicher und bekömmlicher ist, kann sie komplett verzehrt werden. Sagt Ihnen der Geschmack nicht zu, so können Sie die Frucht ebenfalls wie einen Apfel schÀlen.

Wie wird die Sharon gegessen?

Halbieren Sie die abgewaschene Kaki einfach mit einem scharfen Messer lÀngs. Entfernen Sie den Stielansatz sowie brÀunliche VerfÀrbungen und Druckstellen. Schneiden Sie dann die Frucht wie einen Apfel in mehrere Spalte.

Alternativ können Sie sie auch wie eine Kiwi aus der Schale löffeln – das ist dann empfehlenswert, wenn das Fruchtfleisch bereits sehr weich ist.

Wie wird die Tropenfrucht zubereitet?

Sie können den Exoten roh als Snack zwischendurch oder in kleine WĂŒrfel geschnitten in Ihren Salat geben. Aber auch als Sauce zu Fleisch- und GeflĂŒgelgerichten ist die Kaki schmackhaft. Braten Sie hierzu die geschĂ€lte und zerkleinerte Frucht mit dem Bratfett und Chili kurz an und ĂŒbergießen alles mit GemĂŒsebrĂŒhe. Anschließend alles bei mittlerer Hitze und mit etwas SpeisestĂ€rke einköcheln lassen, bis sich eine sĂ€mige Sauce ergibt.

FĂŒr eine erfrischende Vitaminbombe im Sommer geben Sie die zerkleinerte und geschĂ€lte Kaki mit Buttermilch und Weizenkeimen in den Mixer. Mit etwas Zitronensaft und Honig können Sie diesen Energieshake noch verfeinern.

Braune Stellen herausschneiden?

Braune Stellen an der Götterfrucht entstehen aufgrund des hohen Zuckergehalts schnell. In der Regel sind sie unbedenklich. Jedoch können sich hier FÀulniserreger bilden. Im Zweifelsfall sollten Sie diese Stellen also herausschneiden.

Reife Frucht erkennen

Ob eine Kaki oder eine Sharon reif ist, können Sie ganz einfach mithilfe des Drucktests feststellen. Ist die Frucht reif, gibt sie beim EindrĂŒcken leicht nach. Ist das EindrĂŒcken nur schwer möglich, so ist die Frucht wahrscheinlich unreif.

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Um den Reifungsprozess zu beschleunigen, können Sie die Götterfrucht zu Äpfeln in eine Schale legen. Aufgrund des hier vorhandenen Reifegas Ethylen, wird die Sharon schneller essbar. Eine weitere Möglichkeit ist das Einwickeln der Frucht in Zeitungspapier. Nach rund zwei Tagen bei Zimmertemperatur sollte sie dann zum Verzehr geeignet sein.

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