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Ein Süßungsmittel mit fast keinen Kalorien?

Von dpa, jb

Aktualisiert am 03.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau öffnet ein Zuckertütchen: Der Zusatzstoff E 968 soll süßen und verträglich sein.
Eine Frau öffnet ein Zuckertütchen: Der Zusatzstoff E 968 soll süßen und verträglich sein. (Quelle: Highwaystarz-Photography/getty-images-bilder)
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Süße mit wenig Kalorien? Das klingt nach einem Traum oder sehr viel Chemie. Der Zuckeraustauschstoff Erythrit soll allerdings eine wahre Wunderwaffe sein. Was das Süßungsmittel kann und was nicht, erfahren Sie hier.

Hinter dem Zusatzstoff E 968 auf Verpackungen verbirgt sich ein Zuckeraustauschstoff. Dabei handelt es sich um Erythrit, das aus Kohlenhydraten hergestellt wird. Oft wird es mit Begriffen wie "natursüß" oder "veganer Zuckerersatz" beworben. Der Stoff ist aber nicht natürlicher als andere Zuckeraustauschstoffe, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Gute Verträglichkeit

Besonders an Erythrit ist, dass der Stoff keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und fast keine Kalorien hat. Beträgt der Anteil von Erythrit mehr als zehn Prozent im Lebensmittel, muss das Produkt aber den Warnhinweis "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" tragen.

Aufgrund seiner guten Verträglichkeit sehen viele Erythrit als eine gute Alternative zum Haushaltszucker. Verwender sollen nach der Einnahme weder unter Blähungen, noch unter Bauchschmerzen oder Durchfall leiden. Dies liegt vor allem daran, dass der Zuckeraustauschstoff zum größten Teil über den Dünndarm aufgenommen wird. Die Nieren scheiden Erythrit anschließend unverändert aus.

Den Insulin- und Blutzuckerspiegel soll Erythrit nicht beeinflussen. Auch Zähne sollen durch den Zuckeraustauschstoff nicht angegriffen werden beziehungsweise keine Schäden erleiden.

Natürliches Vorkommen

Erythrit wird durch die Fermentation von Glukose (Traubenzucker) gewonnen und ist ein Zuckeralkohol. Der Zuckeraustauschstoff kommt bereits in natürlichen Lebensmitteln wie Birnen, Wassermelonen und Pistazien, aber auch in fermentierten Produkten wie Bier, Reiswein und Sojasoße vor. Menschen mit einer Fructoseintoleranz sollen keine Probleme beim Verzehr von Erythrit haben.

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Erythrit hat etwa 75 Prozent der Süßkraft von Zucker. Allerdings kann das Produkt nicht für alles eingesetzt werden. Beim Backen kann es kristallisieren, in Kaltgetränken löst es sich nur bedingt auf und für das Einmachen von Marmeladen ist es gänzlich ungeeignet.

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Gegen freie Radikale und Fruchtfliegen

Neben einem idealen Ersatz für Zucker gibt es noch weitere positive Wirkungen des natürlichen Zuckeralkohols:

  • Es soll eine antioxidative Wirkung haben.
  • Erythrit soll freie Radikale einfangen.
  • Der Zuckeraustauschstoff soll tödlich für Fruchtfliegen sein.

Erythrit könnte also eine gute Alternative zu anderen Zuckeraustauschstoffen sein. Vor allem, weil nicht jede kalorienarme Zuckeralternative wirklich gesund ist.

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  • Sandra Simonsen
  • Rahel Zahlmann
  • Nicolas Lindken
Von S. Simonsen, R. Zahlmann, N. Lindken
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