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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Das sind die grĂ¶ĂŸten Schreckmomente fĂŒr frischgebackene Eltern

t-online, Simone Blaß

Aktualisiert am 04.04.2022Lesedauer: 4 Min.
Nachwuchs: Geht es meinem Baby wirklich gut? Eltern von Neugeborenen sind oft unsicher.
Nachwuchs: Geht es meinem Baby wirklich gut? Eltern von Neugeborenen sind oft unsicher. (Quelle: Halfpoint/getty-images-bilder)
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Bei Babys gibt es viele PhĂ€nomene, die fĂŒr unerfahrene Eltern ungewöhnlich wirken, aber ganz natĂŒrlich sind. Wir erklĂ€ren, was dahinter steckt.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1. Plötzliche Gewichtsabnahme und Akne
  • 2. Unterschiedliche Konsistenz des Stuhlgangs
  • 3. Vermeintliches Blut in der Windel
  • 4. Baby sondert "Hexenmilch" ab
  • 5. Benommener Babyblick
  • 6. Atemaussetzer im Schlaf
  • 7. Verformter Babykopf

"Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen", sagt der Volksmund. Wer aber gerade ein Baby auf die Welt gebracht hat, sieht das möglicherweise anders. Denn in den ersten Lebensmonaten des Nachwuchses warten so manche Ereignisse auf die frischgebackenen Eltern, die besorgniserregend sein können. Ein plötzlicher Gewichtsverlust etwa oder vermeintliches Blut in der Windel. Wir nennen sieben typische PhĂ€nomene, die erst einmal erschrecken können.

1. Plötzliche Gewichtsabnahme und Akne

In seinen ersten Lebenstagen wird das Baby von der Hebamme regelmĂ€ĂŸig gewogen. Meist innerhalb der ersten drei Tage kommt der fĂŒr die Eltern erschreckende Moment, in dem es plötzlich an Gewicht verliert.

Die Natur hat sich aber etwas dabei gedacht: Das Baby sollte erst einmal von seinen Reserven leben können, bis das Stillen in Gang kommt. Bei diesem Vorgang reinigt sich der Körper sozusagen selbst und stellt sich um. Diese Umstellung kann ĂŒbrigens auch die Haut betreffen. Etwa jedes fĂŒnfte Baby bekommt Neugeborenenakne. Sie ist vorĂŒbergehend, hormonell bedingt und völlig harmlos.

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Ausgehend vom Geburtsgewicht darf das Kind bis zu sieben Prozent des Geburtsgewichts verlieren, so die Nationale Stillkommission. Sechs Tage nach der Geburt sollte der Nachwuchs spĂ€testens immer mehr zunehmen. Eltern sollten sich aber nicht verrĂŒckt machen lassen. "Die Eltern sind die besten Intensivschwestern! Niemand beobachtet und spĂŒrt ohne jedes Überwachungsinstrument den Gesundheitszustand des Neugeborenen so gut wie frischgebackene Eltern", zitiert die Hebamme Ingeborg Stadelmann in ihrem Buch "Die Hebammensprechstunde" einen ihr bekannten Kinderarzt.

In manchen Kliniken wird auch heute noch schnell zum ZufĂŒttern geraten – eine zweite Meinung der Hebamme schadet in dem Fall sicher nicht.

2. Unterschiedliche Konsistenz des Stuhlgangs

Die Farbvielfalt des kindlichen Stuhls ist fĂŒr Erstlingseltern ein hĂ€ufiger Grund zur Besorgnis, reicht sie doch von spinatgrĂŒn bis zu ockergelb. Besonders erschreckend wirkt oft der erste Stuhlgang eines Babys, denn er hat eine sehr dunkle Farbe und extrem klebrige und zĂ€he Konsistenz. Er wird deshalb als Kindspech bezeichnet.

Die Festigkeit des Stuhlgangs eines Babys variiert genauso wie die Farbe. Wenn das Endprodukt auch noch kleine, feste Körnchen aufweist, handelt es sich um nichts anderes als um unverdaute Eiweißbestandteile. Kinder, die eher nur zum Sattwerden trinken oder gerade viel zum Wachsen brauchen, haben oft tagelang gar keinen Stuhlgang. Auch das ist in den meisten FĂ€llen völlig normal. Die Hauptsache ist, dass das Baby genug uriniert und das Gewicht stimmt.

3. Vermeintliches Blut in der Windel

Alarmierend fĂŒr Baby-Eltern ist auch vermeintliches Blut in der Windel. Aber keine Sorge, meist handelt es sich bloß um das Ziegelmehlsediment, was hĂ€ufig auch nur Ziegelmehl genannt wird: ein hellroter Fleck in der Windel, der am Anfang des Wochenbetts sowohl bei MĂ€dchen, hĂ€ufiger aber bei Jungen auftritt. Er signalisiert, dass Nieren und Blase entschlacken und der Bedarf an Milch grĂ¶ĂŸer wird.

Das Ziegelmehlsediment besteht aus HarnsĂ€ure-Kristallen. Sie stammen aus der Niere und werden mit dem Urin ausgeschieden. Das Baby benötigt nicht mehr so viele rote Blutkörperchen fĂŒr den Sauerstofftransport wie noch im Bauch der Mutter. Deshalb werden diese abgebaut. Dabei entsteht ein Harnfarbstoff, der die rote oder auch orangene FĂ€rbung bedingt.

4. Baby sondert "Hexenmilch" ab

Besonders erschreckend ist es fĂŒr viele frischgebackene Eltern, wenn sie bemerken, dass die BrustdrĂŒsen ihres Babys anschwellen. Es handelt sich um ein PhĂ€nomen, das sowohl bei weiblichen als auch bei mĂ€nnlichen Babys auftritt. Es hat seinen Ursprung in den Hormonen und kann sogar dazu fĂŒhren, dass das Kind Milch absondert. Man spricht hier von der Hexenmilch.

Obwohl es harmlos ist, sollte die Nachsorgehebamme lieber einen Blick darauf werfen. Unter ungĂŒnstigen UmstĂ€nden kann sich eine schmerzhafte BrustentzĂŒndung (Mastitis) beim Baby entwickeln, die gelindert werden muss. Die Hexenmilch sollte man nie ausdrĂŒcken, denn das tut dem Baby nicht nur weh, sondern begĂŒnstigt auch eine Mastitis.

5. Benommener Babyblick

KinderĂ€rzte mĂŒssen hĂ€ufig junge Eltern beruhigen, die befĂŒrchten, ihr Kind sei nahezu blind. Der Grund ist der etwas benommene Blick eines Neugeborenen, der an der anfangs noch mangelnden SehschĂ€rfe liegt. Sie entwickelt sich erst im Laufe der Jahre vollstĂ€ndig.

Ein Neugeborenes sieht nicht mehr, als es sehen muss. Es erkennt aber die vertrauten GesichtszĂŒge seiner Eltern, wenn diese es auf dem Arm halten.

In den ersten drei Lebensmonaten können sich dann auch schon mal die Pupillen in zwei verschiedene Richtungen bewegen. In den meisten FĂ€llen hat das Baby lediglich vorĂŒbergehend Schwierigkeiten beim Scharfstellen.

Bei rund 30 Prozent der Kleinen kommen noch verklebte Augen hinzu. Schuld ist die sogenannte Hasner-Klappe, eine Schleimhautfalte vor der EinmĂŒndung des TrĂ€nennasengangs, die bei diesen Kindern noch nicht geöffnet ist, was automatisch zu einem TrĂ€nenstau fĂŒhrt. Da dies ein optimaler Ort fĂŒr die Vermehrung von Bakterien ist, sollte man mit einem Schmierauge – vor allem, wenn das Sekret eitrig aussieht – lieber mal zum Arzt.

6. Atemaussetzer im Schlaf

Neugeborene schlafen bis zu 17 Stunden am Tag und machen damit bisweilen ihre Eltern nervös. Aber sie sind erholungsbedĂŒrftig, schließlich mĂŒssen sie all die EindrĂŒcke, die auf sie einströmen, verarbeiten. Und das tun sie – wie Erwachsene auch – im Schlaf.

Dabei scheint manchmal die Atmung auszusetzen. Diese Atempausen, die bis zu 15 Sekunden dauern können, sind laut KinderĂ€rzten meist völlig normal. Sie werden "periodische Atmung" genannt. In seinem Buch "Schreien stĂ€rkt die Lungen" beschĂ€ftigt sich der Kinderarzt Martin Beck mit gĂ€ngigen Eltern-IrrtĂŒmern. Solange das Kind nicht blau anlĂ€uft, auffĂ€llig blass ist oder fleckig aussieht, besteht seiner Ansicht nach auch bei den Atemaussetzern kein Grund zur Besorgnis. Im Zweifel sollten Eltern ihren Kinderarzt oder ihre Hebamme darauf ansprechen.

7. Verformter Babykopf

Die Bauchlage beim Schlafen erhöht das Risiko fĂŒr den plötzlichen Kindstod (SIDS). Deshalb achten die meisten Eltern darauf, dass ihr Baby auf dem RĂŒcken schlĂ€ft. Da der Kopf aber noch sehr weich ist, kann es schnell zu einer Verformung des SchĂ€dels kommen. Letztendlich handelt es sich hier um einen Schönheitsfehler, der mit ein paar einfachen Gegenmaßnahmen vor allem im ersten Lebensjahr leicht behoben werden kann.

Allgemein gilt, dass Eltern bei jedem unguten GefĂŒhl das GesprĂ€ch mit der Nachsorgehebamme beziehungsweise dem Kinderarzt suchen sollten. Lieber einmal zu oft als einmal zu selten. So ist man auf der sicheren Seite und kann beruhigt schlafen – wenn man mal dazu kommt.

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