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Drogenkonsum: Warnzeichen bei Jugendlichen


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Warnzeichen für Drogenkonsum bei Jugendlichen

Von dapd
04.06.2010Lesedauer: 2 Min.
Jugendlicher will eine Tablette in den Mund nehmen.
Eltern sollten bestimmte Warnsignale, die auf Drogenkonsum ihrer Kinder hindeuten, unbedingt ernst nehmen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Wenn Jugendliche sich zurückziehen und die Schulnoten schlechter werden, kann dies auf Drogenkonsum hinweisen. Warnzeichen sind außerdem Wesensveränderungen wie Gleichgültigkeit, Leistungseinbrüche, Einengung oder Rückzug von sozialen Kontakten.

"Auffällige Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit sowie Veränderungen der Haut, dunkle Augenschatten, aber auch der süßliche Geruch des Hanfrauches, das Abbrennen von Duftkerzen und ständiger Husten können zum Beispiel Anzeichen für das Rauchen von Cannabis sein", sagt Maik Herberhold vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Eltern, Lehrer aber auch gleichaltrige Freunde sollten Betroffene unbedingt darauf ansprechen und nicht zögern, die Hilfe eines Jugendpsychiaters oder eine Drogenberatungsstelle in Anspruch zu nehmen, rät Herberhold. Nicht nur Utensilien zur Anwendung von Drogen wie Silberfolie, Kerze, Löffel, Glaspfeife oder Spritzenbesteck sind weitere deutliche Hinweise auf Substanzmissbrauch - Eltern sollten auch auf Zubereitungen von Pflanzen, Pilzen, Samen, unbekannte Pulver und Tabletten achten.

Die Folgen des Cannabis-Konsums werden häufig unterschätzt

Der Einstieg in die Sucht beginnt meist mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Cannabis-Produkte wie Haschisch und Marihuana sind für viele Jugendliche die ersten illegalen Drogen, das Suchtpotenzial und die körperlichen sowie psychischen Auswirkungen werden dabei häufig stark unterschätzt. "So ist die krebserzeugende Wirkung von Cannabisrauch noch deutlich stärker als bei Zigarettenqualm. Der Konsum von Cannabis begünstigt stark das Auftreten von Depressionen und Psychosen. Die neuen, oft gentechnologisch hergestellten Cannabiszubereitungen haben überdies eine enorm gesteigerte Suchtstoffkonzentration und verstärken das Abhängigkeitsrisiko erheblich", warnt Herberhold.

Dauerhafte Suchtgefährdung droht

Häufig folgt der Konsum weiterer Drogen wie Ecstasy, Amphetaminen, Kokain oder LSD. "Da Kinder und Jugendliche schneller lernen können als Erwachsene, gewöhnen sie sich auch schneller an den Umgang mit Suchtstoffen. Nikotin, Alkohol und insbesondere andere Drogen lösen eine Veränderung der Vernetzung von Gehirnzellen aus, die eine dauerhafte Suchtgefährdung bewirken kann", erklärt der Verbandsvorsitzende. Eine Leugnung des Drogenkonsums bei den betroffenen Jugendlichen sowie der fortgesetzte Kontakt zu Drogen konsumierenden Gleichaltrigen hat meist zur Folge, dass das Suchtverhalten über Jahre hinweg beibehalten wird. Gibt es aber die Bereitschaft zur Behandlung, können eine Psychotherapie und eine Stärkung des sozialen Umfelds helfen, die Suchterkrankung zu überwinden.

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