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Hornissenstich: Wie gefährlich ist er wirklich?

Mythos oder wahr?  

Hornissenstich: Wie gefährlich ist er wirklich?

02.06.2014, 09:22 Uhr | om (CF)

Um den Hornissenstich rankt sich eine Reihe von Schauergeschichten und Legenden. Demnach sollen beispielsweise sieben Hornissen ein Pferd töten können. Was ist dran an diesen Geschichten? Erfahren Sie hier, wie gefährlich Hornissengift wirklich ist.

Kann Hornissengift Menschen töten?

Hornissen haben keinen leichten Stand. Drei Hornissenstiche – so heißt es – sollen einen erwachsenen Menschen zur Strecke bringen können. Kein Wunder also, dass Menschen Hornissen gegenüber skeptisch sind. Dabei sind die Insekten grundsätzlich friedliebend und nicht per se angriffslustig. Sie stechen nur zur Selbstverteidigung, wenn sie sich bedroht fühlen.

Solange Sie nicht allergisch reagieren, ist Hornissengift seiner Zusammensetzung nach sogar weniger giftig als das Gift der Bienen. Zudem wird bei einem Hornissenstich in der Regel deutlich weniger Gift abgegeben als bei einem Bienenstich.

Wissenschaftler haben bereits in den 1980er Jahren festgestellt, dass erst eine unwahrscheinlich hohe Anzahl von Stichen Menschen gefährlich werden kann. Der aid infodienst erklärt, dass mehr als 1.000 Stiche notwendig wären, um einen 70 Kilogramm schweren Erwachsenen in Lebensgefahr zu bringen. Dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten, ist demnach nicht mehr als eine sich hartnäckig haltende Legende.

Hornissenstich: Nicht gefährlicher als Bienen- oder Wespenstiche

Seien Sie dennoch nicht zu leichtsinnig im Umgang mit Hornissen. Fatalere Folgen kann es nämlich haben, wenn Hornissengift in Mund oder Rachenbereich gelangt. Infolge des Stichs kommt es zu einer Schwellung, die im ungünstigsten Fall die Atemwege verengen kann.

Allerdings passiert es sehr selten, dass eine Hornisse versehentlich in die Mundhöhle gelangt oder verschluckt wird – die Tiere sind dafür schlichtweg zu groß. Verschlucken ist ein typisches Problem bei Wespen, die häufiger in zuckrige Getränke fallen.

Wirklich bedrohlich ist ein Hornissenstich allerdings, wenn Sie allergisch auf Hornissengift reagieren. Genau wie bei Wespen- und Bienenstich-Allergikern droht im schlimmsten Fall ein anaphylaktischer Schock. Konsultieren Sie daher im Fall einer Allergie immer sofort einen Arzt.

Für Menschen mit normaler Empfindlichkeit ist ein Hornissenstich nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich und wird auch ähnlich behandelt. Saugen Sie das Gift möglichst sofort aus und kühlen Sie die Schwellung. Auch altbekannte Hausmittel gegen Insektenstiche, beispielsweise das Einreiben mit einer aufgeschnittenen Zwiebel, können Linderung verschaffen.

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