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Stiftung Warentest: Drei Waschmaschinen versagen im Dauertest

Stiftung Warentest  

Drei von 13 Waschmaschinen versagen im Dauertest

24.10.2014, 20:45 Uhr | vdb

Stiftung Warentest: Drei Waschmaschinen versagen im Dauertest. Stiftung Warentest: Bei einer Waschmaschine sprang im Test der Antriebsriemen ab.  (Quelle: Stiftung Warentest)

Stiftung Warentest: Bei einer Waschmaschine sprang im Test der Antriebsriemen ab. (Quelle: Stiftung Warentest)

Ein Waschmaschine sollte möglichst wenig Energie verbrauchen und lange halten. Um dies zu prüfen, hat die Stiftung Warentest 13 Waschmaschinen auf Funktion, Handhabung, Dauer und Umwelteigenschaften untersucht. Viele Markenprodukte konnten überzeugen. Doch drei Maschinen versagten im Dauertest.

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Weit vorne unter den Testsiegern finden sich Geräte von Bosch, Miele und Siemens. Sie überzeugten in allen Bereichen, sind in der Anschaffung mit 1250 bis 765 Euro aber auch am teuersten. Die Stiftung Warentest empfiehlt besonders die AEG Lavamat L76471PFL. Die Maschine kostet 785 Euro und erbrachte im Test die beste Waschleistung. Allerdings ist sie, so das Ergebnis, etwas lauter als Konkurrenzprodukte.

Nicht jede Maschine überdauert zehn Jahre

Wer zu einer Waschmaschine von günstigen Firmen wie Beko, Gorenje und LG greift, schont langfristig nicht unbedingt seinen Geldbeutel. Beim Kauf kosten sie zwar nur zwischen 395 Euro (Beko) und 555 Euro (LG), jedoch versagten sie im Langzeit-Test. Darin sollten die Maschinen jeweils 1840 Waschgänge absolvieren. Das entspricht einer Dauer von rund zehn Jahren.

Elektroschäden, kaputter Riemen und Wasserleck

Die Beko WBB 71443 LE fiel rund nach der Hälfte des Tests mit Elektronikschäden aus. Bei der Gorenje W 8544 T (415 Euro) machten zwei Geräte in der ersten Hälfte des Dauertests schlapp. Dämmmaterial löste sich und klebte dann am Antriebsriemen fest. Dieser sprang beim Schleudern ab. Bei der LG F 14A8QDA war ebenfalls nach der Hälfte des Dauertests ein Ablaufrohr undicht und die Maschine verlor Wasser. In allen drei Fällen vergab die Stiftung Warentest ein "Mangelhaft".

Keime überleben Sparprogramm

Energie spart, wer nicht heiß wäscht. Normal verschmutzte Textilien können problemlos bei 40 Grad gereinigt werden, so die Stiftung Warentest. Auch Sparprogramme wie 60-Grad-Eco entfernen Flecken zuverlässig. Allerdings erhitzten einige das Wasser nur kurz auf 60 Grad und füllten dann kühleres nach. Die Wäsche wurde zwar länger gewaschen, teilweise erreichten die Temperaturen jedoch nicht einmal 40 Grad. Die Untersuchung zeigte, dass einige Darmbakterien und Pilze diese Temperaturen überstanden. Wäsche von kranken Menschen sollte deshalb separat und im 60-Grad-Normalprogramm gewaschen werden, raten die Verbraucherschützer.

Das komplette Testergebnis finden Sie auch in der November-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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