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Stiftung Warentest: Diese Discounter-Tortelloni fallen durch den Test

Wegen Schadstoffbelastung  

Tortelloni vom Discounter fallen durch den Test

27.08.2020, 16:32 Uhr | cch, t-online

Stiftung Warentest: Diese Discounter-Tortelloni fallen durch den Test. Frische Pasta: Tortelloni können Sie einfach, schnell und lecker zubereiten. (Quelle: dpa/Christin Klose)

Frische Pasta: Tortelloni können Sie einfach, schnell und lecker zubereiten. (Quelle: Christin Klose/dpa)

Tortelloni sind meist etwas größer als Tortellini. Die Stiftung Warentest hat diese Pasta aus dem Kühlregal getestet. In manchen Produkten fanden die Tester Keime und einen Schadstoff.

Frische Tortelloni aus dem Kühlregal sind häufig "gut". Diese Note hat Stiftung Warentest 13 von 19 getesteten Produkten gegeben ("test"-Ausgabe 09/2020). Geprüft wurden Tortelloni gefüllt mit Käse, Fleisch sowie Ricotta und Spinat. Die Preisspanne lag bei 30 Cent bis 1,30 Euro pro 100 Gramm.

Alle Teigtaschen mit Käse-Füllung waren "gut". Unter den anderen Tortelloni waren nicht nur "gute" Produkte, sondern auch drei "befriedigende", zwei "ausreichende" und ein "mangelhaftes".

Tortelloni im Test: Das sind die Testsieger und -verlierer

Testsieger wurden "Beste Wahl Rindfleisch Tortelloni" von Rewe und "Fleisch-Tortelloni" von Steinhaus – beide mit Fleisch gefüllt.

Die Schlusslichter enthielten allesamt eine Ricotta-Spinat-Füllung. So etwa die "Italiamo Premium Pasta Tortelloni Ricotta Spinat" von Lidl, die mit "mangelhaft" durch den Test fiel. In der Pasta entdeckte das Labor viel Chlorat. Dieser Stoff kann die Jodaufnahme hemmen – vor allem für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen ein Problem. Isst ein 60 Kilo schwerer Erwachsener etwa die Hälfte der in der Packung befindlichen Tortelloni, überschreite er damit die tägliche tolerierbare Chloratmenge, so die Stiftung. Zudem fiel das Produkt negativ durch den höchsten Fettgehalt auf.

"Rana Tortelloni Ricotta & Spinaci" von Giovanni hingegen waren stark mit Keimen belastet, vor allem mit Enterobakterien. Noch mehr von diesen Bakterien steckten in "Tortellone Ricotta-Spinat" von Tressini. Diese Bakterienart kann insbesondere bei Personen mit geschwächtem Immunsystem unterschiedliche Erkrankungen auslösen, beispielsweise Durchfall, Blutvergiftungen oder Entzündungen an Organen. Eine Gesundheitsgefahr durch Enterobakterien in den Tortelloni sei zwar nicht ganz auszuschließen, aber unwahrscheinlich, so die Stiftung. Denn bei der Zubereitung in heißem Wasser würden sie in der Regel abgetötet. Die beiden Produkte kassierten ein "Ausreichend".

Diese Kriterien spielten für das Testergebnis eine Rolle

Getestet wurden neun Produkte mit Ricotta-Spinat-Füllung, sechs mit Fleisch und vier mit Käse. Für das Testergebnis spielten die sensorische, ernährungsphysiologische und mikrobiologische Qualität eine Rolle, aber auch das Vorhandensein von Schadstoffen, die Nutzerfreundlichkeit der Verpackung und Vollständigkeit der Deklaration.

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