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Die zehn populärsten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Berlin, Dresden & Co.  

Die zehn populärsten Weihnachtsmärkte in Deutschland

28.11.2018, 13:50 Uhr | Manfred Schäfer, agr, t-online.de

Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz unter besonderer Beobachtung (Screenshot: Reuters)
Weihnachtsmarkt in Berlin unter Beobachtung

Zwei Jahre nach dem Attentat von Anis Amri testen Berliner Behörden neue Sicherheitsmaßnahmen.

Im Herzen der Hauptstadt: Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz eröffnet wieder unter besonderen Bedingungen. (Quelle: Reuters)


Lebkuchen, Glühwein und Lichterglanz: Die ersten Weihnachtsmärkte sind eröffnet. Wir zeigen Ihnen die besucherstärksten deutschen Weihnachtsmärkte. 

Weihnachtsmärkte sind in Deutschland ein traditionelles und beliebtes Ritual in der Vorweihnachtszeit. Auch dieses Jahr werden deutschlandweit wieder tausende Besucher erwartet, die sich bei Glühwein und Lebkuchen amüsieren möchten. Wir haben die beliebtesten Weihnachtsmärkte für Sie zusammengestellt. 

10. Berlin: Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Öffnungszeitraum: 26. November 2018 bis 6. Januar 2019
Öffnungszeiten: Täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 24. bis 26. Dezember, Silvester und Neujahr

Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz in Berlin: Ein Denkmal erinnert an den Terroranschlag von 2016.  (Quelle: imago/F. Berger)Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz in Berlin: Ein Denkmal erinnert an den Terroranschlag von 2016. (Quelle: F. Berger/imago)

In Berlin gibt es über 80 Weihnachtsmärkte: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Über eine Millionen Besucher zählt etwa der Weihnachtsmarkt um die Gedächtniskirche. Direkt an der Einkaufsmeile Kurfürstendamm gelegen, werden an rund 170 Ständen Glaskunst, Lebkuchen und natürlich Glühwein angeboten.

Zur Erinnerung an den Anschlag vom 19. Dezember 2016 ist auf dem Boden vor der Gedächtniskirche eine symbolisierte goldene Narbe eingelassen worden. 

9. Erfurt: Weihnachtsmarkt Domplatz

Öffnungszeitraum: 27. November bis 22. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Sonntag bis Mittwoch von 10:00 bis 20:00 Uhr, donnerstags bis 21:00 Uhr und freitags und samstags bis 22:00 Uhr

Erfurter Weihnachtsmarkt: Dieser Markt ist der größte Thüringens.  (Quelle: imago/Jacob Schroeter)Erfurter Weihnachtsmarkt: Dieser Markt ist der größte Thüringens. (Quelle: Jacob Schroeter/imago)

Den größten Weihnachtsmarkt in Thüringen bietet die Landeshauptstadt Erfurt. Am Fuße von Mariendom und Severikirche findet natürlich die echte Thüringer Bratwurst (im Osten kurz Roster genannt) reißenden Absatz. Der Markt begeistert aber auch mit einer imposanten 20 Meter hohen Weihnachtstanne und einer überdimensionalen, zwölf Meter hohen Weihnachtspyramide. Der Erfurter Weihnachtsmarkt zieht jährlich etwa zwei Millionen Besucher an. 

8. Leipzig: Historischer Weihnachtsmarkt Altstadt

Öffnungszeitraum: 27. November bis 23. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 15. Dezember, am Eröffnungs- und am Schließtag

Weihnachtsmarkt Leipzig: Er ist einer der größten Weihanchtsmärkte Deutschlands.  (Quelle: imago/SMID)Weihnachtsmarkt Leipzig: Er ist einer der größten Weihanchtsmärkte Deutschlands. (Quelle: SMID/imago)

Seit dem 15. Jahrhundert gibt es den traditionellen Weihnachtsmarkt in der Sachsenmetropole Leipzig, der mit mehr als zwei Millionen Besuchern zu den größten in Deutschland gehört. Mitten in der historischen Altstadt können Sie an fast 300 Ständen Weihnachtsschmuck, Erzgebirgskunst und natürlich viele weihnachtliche Naschereien genießen.

Tipp: Die angebotenen Pulsnitzer Lebkuchen haben einen legendären Ruf.

7. Nürnberg: Christkindlesmarkt

Öffnungszeitraum: 30. November bis 24. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr 

Weihnachtsmarkt Nürnberg: Blick über die Budenstadt des Christkindlesmarkts Nürnberg mit der Frauenkirche im Hintergrund. (Quelle: imago/Isslerimages)Weihnachtsmarkt Nürnberg: Blick über die Budenstadt des Christkindlesmarkts Nürnberg mit der Frauenkirche im Hintergrund. (Quelle: Isslerimages/imago)

Nürnberger Rostbratwürste oder Nürnberger Lebkuchen? Der größte Weihnachtsmarkt Bayerns ist weltweit vermutlich der bekannteste deutsche Weihnachtsmarkt. Mit seinen klassischen rot-weiß verkleideten Ständen steht er synonym für deutsche Weihnachten mit Tannenbaum, Christbaumschmuck und Glühwein. Die 180 Holzbuden mit ihren betont traditionsbewussten Waren locken jährlich über zwei Millionen Besucher in die Lebkuchenstadt. 

6. Dortmund: Weihnachtsmarkt Hansaplatz

Öffnungszeitraum: 22. November bis 30. Dezember 2018
Öffnungszeitraum: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr, sonntags ab 12:00 Uhr 
Sonderöffnungszeiten: 25 November, 2. und 24 bis 26. Dezember

Weihnachtsmarkt Dortmund: Hier ist der größte Weihnachtsbaum der Welt zu bewundern. (Quelle: imago/Friedrich Stark)Weihnachtsmarkt Dortmund: Hier ist der größte Weihnachtsbaum der Welt zu bewundern. (Quelle: Friedrich Stark/imago)

Der Dortmunder Weihnachtsmarkt wartet mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt auf. Der Nadelgigant ist 45 Meter hoch und mit über 40.000 Lämpchen geschmückt und erstrahlt zwischen 300 Buden. Bratwurst und Waffeln sind hier neben dem obligatorischen Glühwein kulinarische Highlights.

Weihnachtsdekorationen und außergewöhnliches Spielzeug begeistern besonders die kleinen Besucher. Für die Stadt ist der Weihnachtsmarkt ein Riesenerfolg: Rund zwei Millionen Besucher begrüßt der Dortmunder Weihnachtsmarkt jährlich. 

5. Dresden: Striezelmarkt

Öffnungszeitraum: 28. November bis 24. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr 
Sonderöffnungszeiten: 14. Dezember, am Eröffnungs- und am Schließtag. 

Weihnachtsmarkt Dresden: Der sogenannte Striezelmarkt bietet vermutlich die größte Auswahl an Dresdner Weihnachtsspezialitäten aller Art. (Quelle: Getty Images/LianeM.)Weihnachtsmarkt Dresden: Der sogenannte Striezelmarkt bietet vermutlich die größte Auswahl an Dresdner Weihnachtsspezialitäten aller Art. (Quelle: LianeM./Getty Images)

Der Striezelmarkt in Dresden ist einer der traditionsreichsten Weihnachtsmärkte Deutschlands – und einer der ältesten. Seit dem 15. Jahrhundert gibt es den atmosphärischen Markt unweit der berühmten Frauenkirche. Rund zwei Millionen Besucher kommen auch wegen der vielen Sehenswürdigkeiten – und wegen der endlosen Auswahl an unterschiedlichsten Dresdner Christstollen (auch Striezel genannt), Pfefferkuchen und anderen Weihnachtsspezialitäten.

Der Weihnachtsmann öffnet hier übrigens jeden Abend persönlich ein Türchen des Adventkalenders.

Tipp: Meiden Sie die übervollen Wochenenden und nutzen Sie die etwas entspannteren Wochentage für einen Besuch.

4. Frankfurt am Main: Weihnachtsmarkt Römerberg

Öffnungszeitraum: 26. November bis 22. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr, sonntags ab 11:00 Uhr

Weihnachtsmarkt Frankfurt am Main: So festlich beleuchtet war der Markt auf dem Römerberg bei seiner Eröffnung am 27.11.2017.  (Quelle: dpa/Boris Roessler)Weihnachtsmarkt Frankfurt am Main: So festlich beleuchtet war der Markt auf dem Römerberg bei seiner Eröffnung am 27.11.2017. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der ältesten Märkte seiner Art in Deutschland. Bereits im 14. Jahrhundert wurde er erstmals erwähnt. Heute erstreckt er sich vom Römerberg bis zum Mainkai als einer der größten Märkte in historischer Kulisse.

Weihnachtsfans finden hier handgemachtes Kinderspielzeug, Weihnachtsdekoration und jede Menge Naschereien aus den Backstuben. Besonders beliebt in Frankfurt sind die originellen Steingutwaren und Glühwein mit Äppelwoi. Rund 2,6 Millionen Besucher bewunderten 2017 die 200 Stände. 

3. München: Christkindlmarkt

Öffnungszeitraum: 27. November bis 24. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr, sonntags nur bis 20:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 24. Dezember

Weihnachtsmarkt München: Ein Engel, der Heilige Nikolaus und mehrere Krampusse vor dem traditionellen Krampuslauf über den Christkindlmarkt. (Quelle: dpa/Andreas Gebert)Weihnachtsmarkt München: Ein Engel, der Heilige Nikolaus und mehrere Krampusse vor dem traditionellen Krampuslauf über den Christkindlmarkt. (Quelle: Andreas Gebert/dpa)

1642 wurde der Christkindlmarkt in München erstmals erwähnt. Der wunderschöne Weihnachtsmarkt erstreckt sich vom Marienplatz bis zur Neuhauser Straße. Vom Früchtebrot bis zum Pelzmantel bietet die bayrische Landeshauptstadt für jeden Geldbeutel etwas. Auf dem Kripperlmarkt können Sie sogar allerlei Zubehör für Ihre Krippe kaufen oder ersteigern. Den Münchner Chritskindlmartk besuchten auch wegen dem populären "Krampuslauf" 2017 knapp drei Millionen Gäste aus aller Welt. 

2. Stuttgart: Weihnachtsmarkt

Öffnungszeitraum: 28. November bis 23. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr und sonntags ab 11:00 Uhr  
Sonderöffnungszeiten: 28. November und 15. Dezember

Weihnachtsmarkt Stuttgart: Gleich vier Weihnachtsbäume erwarten die Besucher 2018 in Stuttgart.  (Quelle: imago/Horst Rudel)Weihnachtsmarkt Stuttgart: Gleich vier Weihnachtsbäume erwarten die Besucher 2018 in Stuttgart. (Quelle: Horst Rudel/imago)

Mit gleich vier Weihnachtsbäumen lockt der Stuttgarter Weihnachtsmarkt rund um das Alte Schloss. Eingebettet in eine traumhafte Kulisse zwischen Schloss und Stiftskirche versetzen die fast 300 dekorativen Stände in der Stuttgarter Innenstadt ihre Besucher in festliche Stimmung. 2017 erfreuten sich knapp vier Millionen Besucher an traditionellen Leckereien und Weihnachtsschmuck, aber auch an einer Eisbahn und besinnlichen Konzerten.

1. Köln: Weihnachtsmarkt am Dom

Öffnungszeitraum: 26. November bis 23. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 11:00 bis 21:00 Uhr, donnerstags und freitags bis 22:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 22:00 Uhr

Weihnachtsmarkt am Kölner Dom: Dieser Markt ist der meistbesuchte in ganz Deutschland. (Quelle: imago/Imagebroker)Weihnachtsmarkt am Kölner Dom: Dieser Markt ist der meistbesuchte in ganz Deutschland. (Quelle: Imagebroker/imago)

Rund um den Kölner Dom breitet sich Deutschlands populärster Weihnachtsmarkt aus. Durch das große Einzugsgebiet und wegen der beeindruckenden Kulisse der weltberühmten Kathedrale zieht der Markt jedes Jahr über vier Millionen Besucher an. Viele davon aus den Nachbarländern Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Dabei ist er mit 150 Buden etwas kleiner als die ganz großen Märkte, etwa in Leipzig, Dortmund oder Stuttgart. Kunstgewerbe und Leckereien aus aller Welt gibt es hier trotzdem in Hülle und Fülle, eine Spezialität ist der Dom-Spekulatius.

Verwendete Quellen:
  • Weihnachten in Berlin
  • Erfurter Weihnachtsmarkt
  • Stadt Leipzig
  • Verkehrsverein Nürnberg e. V.
  • Dortmuinder Weihnachtsmarkt
  • Stadtverwaltung Dresden
  • Frankfurt Tourismus
  • Landeshauptstadt München
  • in.Stuttgart 
  • Kölner Weihnachtsgesellschaft
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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