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Corona-Regeln in Italien: Das ist bei Reisen an Gardasee & Co. zu beachten

Kein Risikogebiet mehr  

Das sollten Sie jetzt im Italien-Urlaub beachten

16.06.2021, 15:12 Uhr
Corona-Regeln in Italien: Das ist bei Reisen an Gardasee & Co. zu beachten. Lago di Sorapis in Südtirol: Urlaub in Italien bleibt auch in der Corona-Krise beliebt.  (Quelle: imago images/Mattias Christ)

Lago di Sorapis in Südtirol: Urlaub in Italien bleibt auch in der Corona-Krise beliebt. (Quelle: Mattias Christ/imago images)

Italien war mehrfach stark von der Corona-Pandemie betroffen. Aktuell sinken die Infektionszahlen allerdings wieder. Wie kann ein Urlaub am Gardasee, in Venedig oder Rom momentan aussehen?

Italien zählt zu den Ländern, die weltweit bisher am schwersten vom Coronavirus betroffen waren. Langsam sinken auch in dem Urlaubsland die Infektionszahlen und Reisen werden wieder möglich. Trotzdem gilt in dem Urlaubsland weiterhin der Notstand. Was Sie für einen Urlaub in Italien wissen müssen: 

Wie können Sie nach Italien einreisen?

Reisende aus Deutschland und anderen EU-Ländern dürfen ohne Quarantänepflicht nach Italien reisen. Allerdings kann es regional zu zusätzlichen Einschränkungen kommen. Wer nach Italien reist, muss sich zunächst über ein Online-Formular registrieren. Zudem ist ein negativer PCR- oder Antigen-Corona-Test notwendig, der bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein darf. Ausnahmen gelten für Kinder unter zwei Jahren. 

Im Flug-, Zug-, Bus- und Fährverkehr nach Italien gibt es weiterhin einige Einschränkungen, teilweise gelten diese auch für Autoreisende. Es kann beispielsweise zu Ausfällen oder Behinderungen kommen, durch die Einreisebedingungen kann es zudem zu längeren Wartezeiten kommen. 

Können Sie wieder Hotels und Unterkünfte buchen?

Grundsätzlich ist es den Unterkünften in Italien wieder erlaubt, unter Einhaltung der gesetzlichen Hygieneauflagen für Urlauber zu öffnen. Sie sollten allerdings immer den direkten Kontakt zu Hotels und anderen Unterkünften suchen, um sich beispielsweise über Auflagen zu informieren. Dabei sollten Sie auch klären, ob und wie beispielsweise Hotelbar, -restaurant oder Pool- und Wellnessbereiche zugänglich sind. Zusätzlich kann es sein, dass Hotels nur eine limitierte Anzahl von Gästen aufnehmen dürfen, um Abstandsregeln einhalten zu können.

Gardasee: Italien gilt nicht mehr als Corona-Risikogebiet.  (Quelle: imago images/Shotshop)Gardasee: Italien gilt nicht mehr als Corona-Risikogebiet. (Quelle: Shotshop/imago images)

Welche Beschränkungen erwarten Sie in Italien?

In Italien gilt weiterhin der sogenannte gesundheitliche Notstand. So bestehen im ganzen Land weiterhin Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 24 und 5 Uhr. Zudem sind die einzelnen Regionen je nach Corona-Lage in Kategorien unterteilt, regional können somit strengere Corona-Maßnahmen gelten. Aktuell dürfen Restaurants und Bars wieder ihre Außenbereiche öffnen und auch Museen und Ausstellungen sind wieder offen. 

Grundsätzlich gilt im gesamten öffentlichen Raum in Italien eine Maskenpflicht. Ausnahmen gelten nur für Kinder unter sechs Jahren. Alle anderen erwarten hohe Geldstrafen, wenn Sie keine Maske tragen. Beim Betreten von Geschäften oder Behörden wird zudem häufig Fieber gemessen. Auch an einigen Badestränden kann eine Anmeldung verlangt und Fieber gemessen werden. Zwischen den Liegeplätzen muss zudem der Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden. 

Seit Juni 2020 gibt es zudem auch in Italien eine Corona-App, die "Immuni" heißt und in allen gängigen App-Stores heruntergeladen werden kann. 

Venedig: Selten war die beliebte Stadt so leer wie während der Corona-Pandemie.  (Quelle: imago images/Cavan Images)Venedig: Selten war die beliebte Stadt so leer wie während der Corona-Pandemie. (Quelle: Cavan Images/imago images)

Wie ist die aktuelle Zahl der Infektionen?

Italien hatte laut Johns Hopkins University bisher (Stand: 14. Juni 2021) insgesamt rund 4,24 Millionen registrierte Coronavirus-Infektionen mit mehr als 127.000 Toten. Zuletzt gab es am 13. Juni rund 1.400 Neuinfektionen und 26 Todesfälle in ganz Italien. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am 11. Juni bei 24,3. 

In Italien wurden bisher rund 14 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, das entspricht etwa 23 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP
  • Auswärtiges Amt
  • Agenzia Nazionale Turismo Italia
  • Johns Hopkins University
  • Lufthansa, Ryanair, Eurowings, Flixbus
  • gardasee.de
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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