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Reisen trotz Corona-Pandemie: Das sollten Ägypten-Urlauber jetzt beachten


Das sollten Ägypten-Urlauber jetzt beachten


Aktualisiert am 01.08.2021Lesedauer: 2 Min.
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Kairo: Wer nach Ägypten reist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen können.Vergrößern des Bildes
Kairo: Wer nach Ägypten reist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen können. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)

Für viele beliebte Reiseländer gilt weiterhin eine offizielle Reisewarnung. Dazu zählt auch Ägypten. Was sollten Sie beachten, wenn Sie trotzdem dorthin reisen möchten?

Ägypten ist weiterhin stark von der Corona-Pandemie betroffen. Trotzdem versucht das Land seit einigen Wochen die Rückkehr zur (Tourismus-)Normalität. "Die Reiseziele in Ägypten sind extrem sicher", sagt Tourismus- und Antikenminister Chalid al-Anani Anfang Juli mit Blick auf Badeorte am Roten Meer. Seit Jahresbeginn habe es dort "fast null" neue Infektionen gegeben. Sie sollten dennoch einiges beachten, wenn Sie einen Urlaub in Ägypten planen.

Was gilt aktuell für Ägypten?

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten. Die Reisewarnung aufgrund des Coronavirus besteht weiterhin, mittlerweile gilt Ägypten sogar als Hochinzidenzgebiet. Zusätzlich gibt es, unabhängig von der Corona-Pandemie, eine uneingeschränkte Teilreisewarnung für den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet und entlegene Gebiete der Sahara.

Was bedeutet die Reisewarnung für Ägypten?

Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, soll aber die größtmögliche abschreckende Wirkung haben. Auf der anderen Seite bietet sie Touristen häufig die Möglichkeit, beispielsweise Pauschalreisen kostenlos zu stornieren.

Für Ägypten sind die Deutschen die wichtigste Urlaubergruppe aus der EU. 2019 kamen demnach noch rund 1,8 Millionen Deutsche nach Ägypten. Der Tourismus mache zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung aus, teilte ein ägyptischer Botschafter mit.

Wie können Sie einreisen?

Wer aus Deutschland nach Ägypten reist, benötigt aktuell einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Einreise über den Flughafen Frankfurt sind es maximal 96 Stunden. Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache vorliegen. Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahren. Statt eines Corona-Tests kann auch ein Impfnachweis erfolgen. Wer direkt in die Touristenregionen Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreist, kann den notwendigen PCR-Test direkt vor Ort machen lassen. Das ist allerdings kostenpflichtig und bis zum Testergebnis muss eine Quarantäne eingehalten werden.

Der Flugverkehr nach Ägypten findet zwar wieder statt, es kommt allerdings immer noch zu Einschränkungen. Auch die Reisemöglichkeiten im Land können eingeschränkt sein oder an Bedingungen wie eine Testpflicht geknüpft sein.

Welche Beschränkungen erwarten Sie in Ägypten?

In Ägypten gibt es vielerorts Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Corona-Tests. Bei einem positiven Test oder Krankheitssymptomen müssen Sie unter Umständen in ein staatliches Krankenhaus und dort in Quarantäne.

Die staatlichen ägyptischen Krankenhäuser liegen dabei laut Auswärtigem Amt "deutlich unterhalb der deutschen Standards". Zudem können hohe Kosten für den Krankenhausaufenthalt und die Behandlung auf Sie zukommen.

Auch das öffentliche Leben in Ägypten ist eingeschränkt: Ämter und öffentliche Einrichtungen sowie Sportstätten, Parks, Museen, Gastronomie und Geschäfte können in ihren Öffnungszeiten eingeschränkt sein. Im gesamten öffentlichen Raum gilt zudem eine Maskenpflicht.

Wie ist die aktuelle Corona-Lage in Ägypten?

Das Auswärtige Amt gibt an, Ägypten sei von Covid-19 "stark betroffen". Die offiziellen Zahlen der Johns Hopkins University zeigen, dass es bisher insgesamt (Stand: 29. Juli 2021) rund 285.000 Corona-Infektionen in Ägypten gab, mehr als 16.500 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Bisher wurden in Ägypten nur etwa 1,6 Prozent der Gesamtbevölkerung geimpft. Gleichzeitig gab es in der vergangenen Woche nur noch 266 Neuinfektionen, zum Höhepunkt der Krise im Juni 2020 waren es noch 10.600 binnen einer Woche.

Verwendete Quellen
  • Auswärtiges Amt
  • Johns Hopkins University
  • Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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