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Ganz Griechenland Corona-Risikogebiet – Teile Kroatiens nicht mehr

Teile Kroatiens nicht mehr  

Ganz Griechenland ist nun Corona-Risikogebiet

05.03.2021, 14:53 Uhr | dpa, AFP

Ganz Griechenland Corona-Risikogebiet – Teile Kroatiens nicht mehr. Insel Santorin: Auch sie zählt nun zu den Corona-Risikogebieten. (Quelle: Getty Images/spooh)

Insel Santorin: Auch sie zählt nun zu den Corona-Risikogebieten. (Quelle: spooh/Getty Images)

Das Robert Koch-Institut hat ganz Griechenland als Corona-Risikogebiet eingestuft. Teile Kroatiens zählen hingegen nicht mehr dazu. Was das für Reiserückkehrer bedeutet.

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung erstmals ganz Griechenland ab Sonntag als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Für Teile Kroatiens – darunter die bei Urlaubern sehr beliebte Halbinsel Istrien – werden gleichzeitig sämtliche Einreisebeschränkungen wegen der Pandemie aufgehoben, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag im Internet mitteilte.

Neue Regelungen für Reiserückkehrer aus Griechenland

Griechenland zählte bisher zu den wenigen Ländern, die nie ganz als Corona-Risikogebiet eingestuft wurden. Zuletzt waren unter anderem die griechischen Inseln in der Ägäis, Kreta sowie die Ionischen Inseln vor der Westküste Griechenlands (darunter Korfu) ausgenommen. Ab Sonntag müssen sich auch Rückkehrer aus diesen Regionen nach Einreise nach Deutschland innerhalb von 48 Stunden auf Corona testen lassen. Zudem müssen sie für zehn Tage in Quarantäne, von der sie sich erst nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Test befreien können. 

Als Risikogebiete werden die Länder und Regionen ausgewiesen, in denen die Zahl der Neuinfektionen 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (Inzidenz) übersteigt. Als Hochrisikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 200. Wenn man aus diesen Regionen nach Deutschland kommt, muss man schon bei Einreise einen negativen Test vorweisen.

Schweden, Ungarn und Jordanien als Hochinzidenzgebiete eingestuft

Wegen besonders hoher Infektionszahlen hat das RKI außerdem Ungarn, Schweden und Jordanien als Hochinzidenzgebiete eingestuft. Diese Änderung tritt in der Nacht zu Sonntag in Kraft. Damit verbunden sind strengere Vorschriften für die Einreise nach Deutschland. 

Hochinzidenzgebiete sind Staaten und Regionen, in denen das Corona-Infektionsrisiko als besonders hoch eingeschätzt wird. In der EU waren dies bislang schon Estland, Lettland, Slowenien und Malta. Daneben gibt es weitere Staaten und Regionen, in denen als besonders gefährlich geltende Varianten des Coronavirus stärker als in Deutschland verbreitet sind, darunter Tschechien, das österreichische Bundesland Tirol und das französische Département Moselle. 

Für Reisende aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten gilt, dass sie bereits vor der Einreise nach Deutschland oder bei Flugreisen in der Regel vor dem Abflug einen negativen Corona-Test vorlegen müssen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dies gilt auch, wenn sich jemand in den zehn Tagen vor der Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten hat. Zudem können weitere Einreisebeschränkungen oder -verbote verhängt werden. Umgekehrt gelten besonders bei EU-Staaten teilweise Ausnahmen, etwa für Pendler oder den Güterverkehr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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