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Elektroautos: US-Konzern General Motors startet Großoffensive


Im April geht es los
Elektroautos: US-Konzern startet Großoffensive

Von t-online, dpa, mab

05.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Cadillac Lyric: Das neue SUV ist der Beginn der Elektro-Offensive von General Motors.Vergrößern des BildesCadillac Lyric: Das neue SUV ist der Beginn der Elektro-Offensive von General Motors. (Quelle: Hersteller-bilder)
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General Motors wird elektrisch: Der größte US-Autobauer verpasst sämtlichen Konzernmarken den Antrieb der Zukunft und gibt dafür 20 Milliarden Dollar aus. Den Anfang macht eine Marke, die bislang nicht unbedingt unter Öko-Verdacht stand.

General Motors (GM) will beim E-Auto endlich richtig in die Gänge kommen. Bis zum Jahr 2025 will der größte US-Autobauer rund 20 Milliarden Dollar (18 Milliarden Euro) in die Entwicklung von elektrischen und selbstfahrenden Autos investieren. Alle Marken des Mega-Konzerns (Jahresumsatz 2019: 137 Milliarden US-Dollar) werden künftig Elektroautos anbieten:

  • Chevrolet
  • Buick
  • GMC
  • Cadillac
  • Baojun (China)
  • Wuling (China)

Zwar gehört auch die Marke Holden (Australien) zu General Motors. Sie produziert aber schon seit 2017 keine Autos mehr und wird 2021 eingestellt.

Offensive beginnt im April

Bei der Offensive verfolgt GM ambitionierte Ziele. So stellte der Branchenriese eine Reichweite von 400 Meilen (knapp 644 Kilometer) pro Batterieladung in Aussicht. Damit würde GM den Senkrechtstarter Tesla überbieten, der bislang maximal auf 390 Meilen (etwa 628 Kilometer) kommt.

Das SUV Lyriq von Cadillac markiert im April den Beginn der Offensive. Wenn man die Luxus-Marke überhaupt kennt (2019: rund 700 verkaufte Autos), dann für ihre gewaltigen SUV wie den Escalade. In den USA hingegen laufen die Geschäfte deutlich besser. Dort ist Cadillac das glänzende Aushängeschild des Konzerns. Und deshalb darf sie auch den Anfang machen.

Weitere geplante Modelle sind eine Neuauflage des Chevrolet Bolt sowie die bereits beim "Super Bowl" beworbene Comeback-Version des früheren Spritschluck-Schwergewichts Hummer als elektrische Pick-up-Variante der Konzernmarke GMC.

GM-Chefin Mary Barra ist sich sicher, dass ihr Unternehmen mit den E-Autos Geld verdienen werde. Am Markt wurden die Pläne wohlwollend aufgenommen, die Aktie ging mit einem Plus von 3,3 Prozent aus dem US-Handel. GM steht in Sachen E-Mobilität allerdings schon länger stark unter Druck. Besonders Teslas Erfolg ließ den Marktführer bei dem Trendthema zuletzt alt aussehen. Während GM an der Börse in den vergangenen zwölf Monaten 20 Prozent einbüßte, legten Teslas Aktien um fast 160 Prozent zu.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Statista
  • Eigene Recherche
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