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Wladimir Putin will nach Krim auch Finnland und Georgien annektieren


Schlimme Vermutung
Wladimir Putin will auch Finnland und Georgien annektieren

Von t-online
Aktualisiert am 31.03.2014Lesedauer: 1 Min.
Wladimir Putin lässt sich von Oberbefehlshaber Iwan Buwaltsew Truppenbewegungen bei einem Manöver Anfang März erklären.Vergrößern des BildesWladimir Putin lässt sich von Oberbefehlshaber Iwan Buwaltsew Truppenbewegungen bei einem Manöver Anfang März erklären. (Quelle: Reuters-bilder)
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War die Annexion der Krim nur der Anfang eines Eroberungsfeldzuges durch Russlands Präsident Wladimir Putin? Stimmen mehren sich, dass dem so sein könnte. Ein ehemaliger Berater des Staatschefs äußerte gegenüber der schwedischen Zeitung "Svenska Dagbladet" entsprechende Gedankenspiele.

Wie mehrere Medien, darunter auch der "Stern" und der britische "Independent", weiter vermelden, habe Putin vor, Teile Georgiens, die Ukraine, Weißrussland, die Baltischen Staaten und sogar Finnland wieder nach Hause zu holen, sagte Andrej Illarionov, von 2000 bis 2005 Putins wichtigster Wirtschaftsberater, dem Blatt. Der russische Präsident strebe "historische Gerechtigkeit" an. Eine Rückkehr zum Russland aus den Tagen des letzten Zaren Nikolaus II. und der Sowjetunion unter Stalin mit weiteren "Eroberungen" - das sei das Ziel Putins.

"Akt des Verrats"

Und Illarionov legt weiter nach. So sei die Unabhängigkeit Finnlands im Jahr 1917 ein "Akt des Verrats gegen die nationalen Interessen" gewesen. Putin könnte die Unabhängigkeit anzweifeln und sich das skandinavische Land einverleiben, so Illarionov, der derzeit als Senior Manager Mitglied des einflussreichen ökonomisch-politischen US-Think-Tanks Cato Institute arbeitet. "Die westlichen Staatsmänner scheinen vergessen zu haben, dass es einige Führer auf der Welt gibt, die andere Länder erobern wollen".

Finnland war bis zur Unabhängigkeit 108 Jahre lang Teil des Russischen Reichs. Da das Land kein NATO-Mitglied ist, wäre eine Invasion laut Nordatlantikvertrag kein Angriff auf alle Mitglieder des Bündnisses und wäre im Fall einer Invasion nicht durch die Mitglieder des Bündnisses abgesichert.

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