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Islamischer Staat droht Deutschland mit Anschlägen

"Du brauchst nicht viel"  

IS droht in Video Merkel und Deutschland

05.08.2015, 16:36 Uhr | AFP, t-online.de, rtr

Islamischer Staat droht Deutschland mit Anschlägen. Deutschsprachige IS- Kämpfer, Abu Omar al-Almani (l.) und  Abu Usama al-Gharib. (Quelle: HO / WELAYAT HOMS / AFP)

Deutschsprachige IS- Kämpfer, Abu Omar al-Almani (l.) und Abu Usama al-Gharib. (Quelle: HO / WELAYAT HOMS / AFP)

Hinweis vom 17.11.2015: Dieser Artikel wird im Zuge der Anschläge von Paris gerade häufig im Netz geteilt und diskutiert. Bitte beachten Sie, dass er im August 2015 veröffentlicht wurde und es deshalb keinen unmittelbaren Zusammenhang mit den aktuellen Geschehnissen in Frankreich gibt.

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat erstmals ein Internetvideo auf Deutsch veröffentlicht. Darin drohen zwei deutschsprachige Kämpfer Kanzlerin Merkel und der Bundesrepublik mit Angriffen. Die beiden bärtigen Männer rufen ihre "Brüder und Schwestern" auf, sich der Gruppe in Syrien und dem Irak anzuschließen.

Sollte ihnen dies nicht möglich sein, sollten sie die "Ungläubigen" in ihren Häusern in Deutschland und Österreich angreifen, sagen die in Tarnuniformen gekleideten Männer in dem Video, das in den Ruinen der antiken syrischen Oasenstadt Palmyra aufgenommen wurde.

"Du brauchst nicht viel. Nimm ein großes Messer und schlachte jeden Kafir! Sie sind wie Hunde!", zitiert die "Welt" einen der Männer.

Mann droht Kanzlerin mit Rache

Einer der Männer schwört an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt, dass sich die Miliz für die Unterstützung Deutschlands für den Kampf gegen die Dschihadisten sowie den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan rächen werde. Der Mann wechselt in dem Video immer wieder ins Arabische.

Am Ende des Videos erschießen die beiden Dschihadisten zwei nicht identifizierte Männer, die inmitten der Ruinen von Palmyra vor ihnen auf dem Boden knien. Schätzungen zufolge haben sich rund 600 Menschen aus Deutschland den Dschihadisten in Syrien angeschlossen.

Türkei kündigt Großoffensive gegen Islamischen Staat an

Derweil hat die Türkei eine "umfangreiche Schlacht" gegen die Extremistenmiliz im Norden Syriens angekündigt. Die Offensive der von den USA angeführten Anti-IS-Allianz werde von türkischen Luftwaffenstützpunkten ausgehen, sagte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu.

Derzeit träfen bemannte und unbemannte amerikanische Flugzeuge ein. "Und bald werden wir alle zusammen eine umfangreiche Schlacht gegen den Islamischen Staat beginnen." Syrien forderte indes, dass Militäraktionen in dem Land mit der Regierung in Damaskus abgestimmt sein müssten. Ansonsten wären sie eine Verletzung der Souveränität Syriens, sagte Außenminister Walid al-Mualem.

Die Türkei hat nach monatelangem Zögern Ende Juli erstmals Stellungen der IS-Extremisten in Syrien angegriffen. Zudem erlaubte die Türkei den USA, den Luftwaffenstützpunkt Incirlik und andere für Luftangriffe in Syrien zu nutzen. Seit Monaten fliegt die von den USA angeführte Allianz Angriffe gegen den IS in Syrien und im Irak.

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