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Griechenlands Ex-Ministerpräsident zeigt Tsipras an

Machtmissbrauch und Verleumdung?  

Griechenlands Ex-Ministerpräsident zeigt Tsipras an

15.02.2018, 20:52 Uhr | AP

Griechenlands Ex-Ministerpräsident zeigt Tsipras an. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras: Der ehemalige Ministerpräsident Samaras hat Tsipras wegen Machtmissbrauch angezeigt. (Quelle: Reuters/Denis Balibouse)

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras: Der ehemalige Ministerpräsident Samaras hat Tsipras wegen Machtmissbrauch angezeigt. (Quelle: Denis Balibouse/Reuters)

Der griechische Ex-Ministerpräsident Samaras hat gegen den aktuellen Regierungschef Tsipras Anzeige erstattet. Ihm und sechs weiteren Personen wird unter anderem Machtmissbrauch vorgeworfen.

Der unter Bestechungsverdacht stehende griechische Ex-Ministerpräsident Antonis Samaras hat Strafanzeige gegen den derzeitigen Regierungschef Alexis Tsipras und sechs weitere Personen erstattet. Samaras wirft ihnen unter anderem Machtmissbrauch und Verleumdung vor. Der Konservative ist von 2012 bis 2015 Ministerpräsident seines Landes gewesen.

Von schweizer Pharmankonzern bestochen

Die griechische Regierung hat beim Parlament in Athen beantragt, dass es zu Anschuldigungen gegen zehn hochrangige Politiker ermittelt, zu denen auch Samaras zählt. Sie sollen Bestechungsgelder des Schweizer Pharmakonzerns Novartis erhalten haben. Novartis soll ihnen laut Regierungsunterlagen Geld gezahlt haben, um Preise zu beeinflussen und den Zugriff auf den griechischen Markt zu erweitern. Das soll zu einer Explosion der jährlichen Staatsausgaben im medizinischen Bereich geführt haben.

Samaras und die anderen Politiker haben die Vorwürfe allesamt bestritten. Novartis hat erklärt, mit den griechischen Behörden zusammenarbeiten zu wollen.

Neben Tsipras betrifft die Anzeige von Samaras den stellvertretenden Justizminister Dimitris Papangelopoulos, drei Staatsanwälte und zwei geheime Zeugen. Papangelopoulos reagierte, indem er Samaras vorwarf, von seinen Vergehen abzulenken und Gerichtsmitarbeiter und Zeugen einzuschüchtern. Tsipras' Büro erklärte: "Wir freuen uns darauf, die neue Verschwörungstheorie von Herrn Samaras zu lesen, der sich permanent unter Verfolgungswahn befindet."

Verwendete Quellen:
  • AP

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