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Konflikte: Dritter Palästinenser stirbt nach Ausschreitung

Konflikte  

Dritter Palästinenser stirbt nach Ausschreitung

28.07.2018, 09:22 Uhr | dpa

Konflikte: Dritter Palästinenser stirbt nach Ausschreitung. Israelische Sicherheitskräfte feuern Tränengasgranaten auf palästinensische Demonstranten an der Grenze zu Israel.

Israelische Sicherheitskräfte feuern Tränengasgranaten auf palästinensische Demonstranten an der Grenze zu Israel. Foto: Wissam Nassar. (Quelle: dpa)

Gaza/Tel Aviv (dpa) - Der blutige Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hat erneut Todesopfer gefordert. Nach gewaltsamen Protesten an der Grenze zu Israel ist ein weiterer Palästinenser gestorben.

Das Gesundheitsministerium in Gaza teilte am Samstag mit, ein Jugendlicher sei seinen Verletzungen erlegen. Damit stieg die Zahl der bei Protesten am Freitag getöteten Palästinenser auf drei. Rund 7000 Palästinenser hatten sich am Freitag nach Angaben der israelischen Armee an verschiedenen Punkten entlang der Gaza-Grenze an gewaltsamen Protesten beteiligt. Sie hätten Steine auf Soldaten geworfen und brennende Reifen in ihre Richtung gerollt. Einige hätten den Grenzzaun beschädigt. Nach palästinensischen Angaben wurden auch Branddrachen eingesetzt, die Brände in Israel auslösten.

Seit Ende März wurden bei Protesten und Konfrontationen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 155 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und rund 17 000 verletzt. Ein israelischer Soldat wurde erschossen. Die Palästinenser fordern ein Ende der Gaza-Blockade und ein Rückkehrrecht in das israelische Staatsgebiet. Israel lehnt dies ab. Die im Gazastreifen herrschende Hamas wird von EU und USA als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahne geschrieben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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