Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Konflikte - Gedenken an München-Attentäter: Netanjahu attackiert Corbyn

Konflikte  

Gedenken an München-Attentäter: Netanjahu attackiert Corbyn

14.08.2018, 10:20 Uhr | dpa

Konflikte - Gedenken an München-Attentäter: Netanjahu attackiert Corbyn. Hat den britischen Oppositionschef Corbyn für ein Gedenken an die palästinensischen Terroristen des Münchner Olympia-Attentats kritisiert: Israels Ministerpräsident Netanjahu.

Hat den britischen Oppositionschef Corbyn für ein Gedenken an die palästinensischen Terroristen des Münchner Olympia-Attentats kritisiert: Israels Ministerpräsident Netanjahu. Foto: Sebastian Scheiner/AP. (Quelle: dpa)

Tel Aviv/London (dpa) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den britischen Oppositionschef Jeremy Corbyn für ein Gedenken an die palästinensischen Terroristen des Münchner Olympia-Attentats kritisiert.

Corbyn hatte zuvor nach Medienberichten die Teilnahme an einer entsprechenden Gedenkveranstaltung bestätigt. "Die Niederlegung eines Kranzes durch Jeremy Corbyn auf die Gräber der Terroristen, die das München-Massaker verübt haben (...), verdient eine eindeutige Verurteilung von jedem - links, rechts und alles dazwischen", schrieb Netanjahu am Montagabend auf Twitter.

Beim Olympia-Attentat hatte die palästinensische Terrororganisation "Schwarzer September" 1972 im Olympischen Dorf in München Sportler als Geiseln genommen, um Gefangene in Israel freizupressen. In einem Apartment und bei einer anschließenden Befreiungsaktion auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck starben elf israelische Sportler und ein Polizist. Auch fünf Terroristen kamen ums Leben.

Corbyn hatte zuvor in einem Interview mit dem Fernsehsender "SkyNews" gesagt, er sei bei der Kranzniederlegung anwesend gewesen. "Ich denke nicht, dass ich wirklich involviert gewesen bin." Er sei dort gewesen, weil "ich ein passendes Denkmal sehen wollte, für jeden, der bei einem terroristischen Vorfall gestorben ist (...)". Es sei nicht möglich, Frieden durch einen Kreislauf der Gewalt zu erreichen, nur durch Dialog.

Der Oppositionschef hat wiederholt Maßnahmen Israels gegen Palästinenser angeprangert. Ende Juni schrieb Corbyn auf Twitter, dass eine Labour-Regierung Palästina als Staat anerkennen werde. Dies sei ein Schritt zu einer wirklichen Zweistaatenlösung im israelisch-palästinensischen Konflikt.

Corbyn hatte sich kürzlich nach massivem Druck öffentlich für Antisemitismus in seiner Labour-Partei entschuldigt. Ihm wird seit Längerem vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen antisemitische Tendenzen in den eigenen Reihen vorzugehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Klingt wie eine Legende: Teufels beliebteste Speaker
jetzt die Ultima 40 Serie entdecken
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018