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Konflikte: Afghanistans Präsident Ghani kündigt neue Waffenruhe an

Konflikte  

Afghanistans Präsident Ghani kündigt neue Waffenruhe an

20.08.2018, 08:26 Uhr | dpa

Konflikte: Afghanistans Präsident Ghani kündigt neue Waffenruhe an. Afghanische Sicherheitskräfte kommen zu einem Ort des Gefechts.

Afghanische Sicherheitskräfte kommen zu einem Ort des Gefechts. Präsident Ghani rief die Taliban erneut zur Waffenruhe auf. Foto: Rahmat Gul/AP. (Quelle: dpa)

Kabul (dpa) - In Afghanistan sollen die Waffen vorerst schweigen. Präsident Aschraf Ghani kündigte eine weitere Waffenruhe mit den radikalislamischen Taliban an, die vom Montag, einen Tag vor Beginn der Feierlichkeiten zum islamischen Opferfest Eid al-Adha, bis 20. November dauern soll.

Ghani rief die Taliban auf, die Waffenruhe zu akzeptieren. Ghani machte die Ankündigung während einer live im Fernsehen übertragenen Rede zum 99. Unabhängigkeitstag seines Landes am Sonntag. Die Taliban reagierten vorerst nicht auf den Appell Ghanis.

Gleichzeitig rief Ghani die Führung der Taliban auf, sich auf Friedensgespräche vorzubereiten. Bisher haben die Taliban jeden Dialog mit der Regierung in Kabul abgelehnt, da sie diese als "Marionetten-Regime" der USA betrachten. Vielmehr streben die Aufständischen direkte Verhandlungen mit den USA an,

Die erste von Ghani angekündigte Waffenruhe im Juni wurde von den Taliban für drei Tage während der Feiern zum Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, eingehalten. Sie endete aber abrupt, als die Taliban das Angebot der afghanischen Regierung ablehnten, die Waffenruhe über die drei Tage hinaus zu verlängern. Kurz darauf kam es erneut zu Gewalt.

US-Außenminister Mike Pompeo begrüßte die angekündigte Feuerpause in Afghanistan. "Wir hoffen, dass eine weitere Waffenruhe das Land näher zu nachhaltiger Sicherheit bringt", sagte Pompeo. Die USA und ihre internationalen Partner unterstützten die Initiative der afghanischen Regierung. Pompeo rief die radikal-islamischen Taliban auf, sich an der Waffenruhe zu beteiligen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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