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30 Tage Haft: Putin-Kritiker Nawalny muss erneut ins Gefängnis

30 Tage Haft  

Kremlkritiker Nawalny muss erneut ins Gefängnis

27.08.2018, 19:11 Uhr

30 Tage Haft: Putin-Kritiker Nawalny muss erneut ins Gefängnis. Kreml-Kritiker Nawalny bei Protesten im Mai. Nun muss der Oppositionspolitiker für 30 Tage in Haft.  (Quelle: imago images/Celestino Arce)

Kreml-Kritiker Nawalny bei Protesten im Mai. Nun muss der Oppositionspolitiker für 30 Tage in Haft. (Quelle: Celestino Arce/imago images)

Der Kremen-Kritiker Alexej Nawanly muss für 30 Tage hinter Gittern. Er war am Wochenende festgenommen worden. Für seine Sprecherin ist der Zeitpunkt des Urteils kein Zufall. 

Ein russisches Gericht hat den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny erneut zu 30 Tagen Haft verurteilt. Das Moskauer Gericht begründete die Strafe am Montag damit, dass Nawalny abermals zu nicht genehmigten Demonstrationen aufgerufen habe und in dieser Hinsicht ein Wiederholungstäter sei. Erst Mitte Juni war Nawalny nach einer 30-tägigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen worden.

Nawalny war am Wochenende vor seinem Haus festgenommen worden. Fünf Polizisten brachten ihn auf ein Revier, teilte seine Sprecherin Kira Jarmysch am Samstag auf Twitter mit. 

Nawalny scharfer Russland-Kritiker

Hintergrund der Festnahme könnten nicht genehmigte Kundgebungen im Januar sein, für die er sich noch immer verantworten müsse, sagte Jarmysch. Damals war der Oppositionelle zwar in Gewahrsam genommen, aber noch am selben Tag wieder freigelassen worden. Die Ermittlungen wurden jedoch nicht eingestellt.

Nawalny ist ein scharfer Kritiker von Staatschef Wladimir Putin. Anlässlich der angekündigten umstrittenen Rentenreform hat der Oppositionelle abermals zu Protesten am 9. September aufgerufen, die in 80 Städten in ganz Russland geplant werden. An dem Tag sollen in der russischen Hauptstadt und in weiteren Gebieten Regionalwahlen stattfinden. "Sie machen das nur, um ihn (Nawalny) vor dem 9. September auszuschalten", twitterte Sprecherin Jarmysch. "Kann man sich noch größere Feiglinge vorstellen?"

Verwendete Quellen:
  • afp
  • dpa

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