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Sofortmaßnahmen angekündigt: Macron und Regierung beraten über "Gelbwesten"-Krise

Wochenlange Massenproteste  

Macron und Regierung beraten über "Gelbwesten"-Krise

12.12.2018, 15:57 Uhr | dpa

Sofortmaßnahmen angekündigt: Macron und Regierung beraten über "Gelbwesten"-Krise. Tränengaseinsatz gegen "Gelbwesten" in Paris.

Tränengaseinsatz gegen "Gelbwesten" in Paris. Foto: Michel Euler/AP. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Zwei Tage nach seiner vielbeachteten Fernsehansprache kommt Staatschef Emmanuel Macron heute mit der Regierung zu Beratungen zusammen.

Der Präsident hatte am Montagabend milliardenschwere Zugeständnisse im Sozialbereich versprochen, um der Protestbewegung "Gelbwesten" entgegenzukommen. So soll der Lohn für Arbeiter auf Mindestlohn-Niveau vom kommenden Jahr an um 100 Euro pro Monat steigen.

Der Staatschef wird dann am Nachmittag mit Vertretern großer Unternehmen zusammenkommen. Nach dem Willen Macrons sollen Großunternehmen bei der Krisenbewältigung mitziehen. Der 40-Jährige hatte Chefs französischer Unternehmen auch unmissverständlich aufgefordert, ihre Steuern im Land zu zahlen.

Die Ankündigungen Macrons zur Krisenbewältigung stellen das hoch verschuldete Land vor riesige finanzielle Herausforderungen. Denn die Zugeständnisse schlagen mit rund zehn Milliarden Euro zu Buche.

Laut Budgetminister Gérald Darmanin dürfte sich deshalb das Staatsdefizit um 0,5 Prozentpunkte erhöhen. Experten erwarten nun, dass die europäische Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr deutlich überschritten wird. Darmanin äußerte sich nicht explizit zu dem erwarteten Wert. Vor dem Ausbruch der Krise waren 2,8 Prozent Neuverschuldung für 2019 geplant.

Macron stand unter großem Handlungsdruck. Denn am vergangenen Samstag waren wieder weit mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen, davon mindestens 10.000 in Paris. Es war das vierte Wochenende in Folge, an dem die Bewegung der "Gelben Westen" in großem Stil zu Protesten aufgerufen hatte. In der Hauptstadt und in anderen Städten kam es auch zu Krawallen und Gewalt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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