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Simcha "Kazik" Rotem tot: Letzter Kämpfer des Warschauer Ghetto-Aufstands gestorben

Simcha "Kazik" Rotem tot  

Letzter Kämpfer des Warschauer Ghetto-Aufstands gestorben

22.12.2018, 21:14 Uhr | dpa

Simcha "Kazik" Rotem tot: Letzter Kämpfer des Warschauer Ghetto-Aufstands gestorben. Simcha Rotem beim Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Simcha Rotem beim Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Er konnte 1943 mit anderen Kameraden durch einen Abwasserkanal aus dem zerstörten Ghetto fliehen. Foto: Abir Sultan/EPA/. (Quelle: dpa)

Tel Aviv (dpa) - Der letzte jüdische Widerstandskämpfer aus dem Warschauer Ghetto ist tot. Simcha "Kazik" Rotem sei im Alter von 94 Jahren in Jerusalem gestorben, berichteten israelische Medien.

Rotem, bekannt auch als Kazik Ratajzer, konnte 1943 nach schweren Kämpfen gegen die Deutschen mit anderen Kameraden durch einen Abwasserkanal aus dem zerstörten Ghetto fliehen. 

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Reuven Rivlin würdigten Rotem als letzten Kämpfer des Warschauer Ghettos. Rotem habe "gegen die Nazis gekämpft und Juden gerettet", schrieb Netanjahu bei Twitter. Nach seiner Einwanderung habe er in Israel zahlreichen Menschen von seinen Heldentaten berichtet. "Seine Geschichte und die Geschichte des Aufstands werden unser Volk für immer begleiten."

Am 19. April 1943 hatte die Rebellion jüdischer Aufständischer begonnen, die sich gegen SS-Einheiten wehrten. Der fast einmonatige Kampf gegen die überlegenen Deutschen scheiterte am 16. Mai 1943. Seine blutige Niederschlagung besiegelte das Schicksal der meisten bis dahin überlebenden Warschauer Juden, die vor dem Krieg ein Drittel der Bevölkerung gestellt hatten. Tausende wurden erschossen oder in die Todeslager deportiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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