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Venezuela: Nationalgardisten rufen zu Protest gegen Präsident Maduro auf

Aufruf zu Protesten  

In Venezuelas Armee brodelt es

21.01.2019, 14:19 Uhr | dpa

Venezuela: Nationalgardisten rufen zu Protest gegen Präsident Maduro auf. Venezolanische Nationalgardisten: Noch stützt die Armeeführung Machthaber Maduro. (Archivbild) (Quelle: imago/Aaron Sosa)

Venezolanische Nationalgardisten: Noch stützt die Armeeführung Machthaber Maduro. (Archivbild) (Quelle: Aaron Sosa/imago)

Venezuela steckt in einer tiefen Staatskrise, hartnäckig hält sich Präsident Maduro an der Macht. Mit einem Video hat eine Gruppe Soldaten nun zum Widerstand aufgerufen.

Nach dem Beginn der umstrittenen zweiten Amtszeit von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro haben mehrere Nationalgardisten dem Staatschef die Gefolgschaft verweigert. "Geht auf die Straße und protestiert, fordert eure Rechte ein. Hier sind wir, um für euch zu kämpfen, für Venezuela", sagt ein Nationalgardist in einem Video, das am Montag über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.

Spezialeinsatzkräfte umstellten daraufhin die Kaserne im Viertel Cotiza in der Hauptstadt Caracas, wie das Nachrichtenportal "El Nacional" berichtet. Kurz darauf stellten sich die Aufständischen einem Militärstaatsanwalt.

Maduro hat das Parlament entmachtet

Trotz massiver Proteste hatte sich Maduro zuletzt für eine zweite Amtszeit vereidigen lassen. Viele Staaten, internationale Organisationen und die venezolanische Opposition bezeichnen seine Wiederwahl im vergangenen Jahr als undemokratisch. Deshalb erkennen sie ihn nicht als legitimen Präsidenten an. Bislang wird er allerdings von den mächtigen Militärs noch gestützt.

"Unsere Soldaten wissen, dass die Befehlskette zerrissen ist, wegen der illegalen Machtübernahme im Präsidentenamt", schrieb der Präsident der entmachteten Nationalversammlung, Juan Guaidó, auf Twitter. Das von der Opposition kontrollierte Parlament verabschiedete vor Kurzem ein Amnestiegesetz für Soldaten, die sich an der Wiederherstellung der demokratischen Ordnung beteiligen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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