Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Neue schnelle Zentrifugen - Atomdeal in Gefahr: Iran beschleunigt Urananreicherung

Neue schnelle Zentrifugen  

Atomdeal in Gefahr: Iran beschleunigt Urananreicherung

04.11.2019, 19:02 Uhr | dpa

Neue schnelle Zentrifugen - Atomdeal in Gefahr: Iran beschleunigt Urananreicherung. Zentrifugen in der Atomanlage in Nathans.

Zentrifugen in der Atomanlage in Nathans. Foto: Iranian State Television Irib //epa/dpa. (Quelle: dpa)

Bagdad (dpa) - Bei Zusammenstößen mit irakischen Sicherheitskräften sind in der Hauptstadt Bagdad mindestens vier Personen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

Sicherheitskräfte setzten Tränengas und scharfe Munition ein, als sich Demonstranten Regierungsgebäuden näherten, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Demonstranten setzten Reifen in Brand.

Die Sicherheitskräften hätten "die notwendigen Maßnahmen ergriffen", um die Demonstranten auseinanderzutreiben, hieß es in einer Mitteilung von Armeesprecher Abdul-Karim Chalaf. Nähere Details nannte der Sprecher nicht.

Bereits am späten Sonntagabend waren drei Demonstranten in der südlich von Bagdad gelegenen Provinz Kerbela getötet worden. Die Ausschreitungen dort ereigneten sich nach Angaben des Irakischen Hochkommissariats für Menschenrechte, als Demonstranten versuchten, das iranische Konsulat zu stürmen. Zwölf weitere Personen seien dabei verletzt worden, teilte die vom Parlament eingesetzte Menschenrechtskommission am Montag mit.

Das irakische Außenministerium verurteilte den Ansturm auf das Konsulat. "Die Sicherheit (diplomatischer) Vertretungen und Konsulate ist eine rote Linie, die nicht überschritten werden sollte", hieß es in einer Mitteilung. Sicherheitskräfte würden solch einen Ansturm mit allen Mitteln verhindern.

Seit Anfang Oktober gibt es im Irak Massenproteste gegen Korruption und Misswirtschaft. Mehr als 260 Menschen wurden bei den Protesten bereits getötet, mehr als 11.000 verletzt.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warf den Behörden in der Provinz Anbar vor, die Rechte der Einwohner zu unterdrücken. Dort seien zwei Männer festgenommen worden, weil sie sich in sozialen Medien solidarisch mit den Protesten gezeigt hatten. Als Begründung hätten die Offiziere erklärt, dass die Beiträge auf Facebook zu Protesten anstiften würden. Einer der Betroffenen sei bei seiner Festnahme geschlagen und dann in Handschellen abgeführt worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUniceftchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal