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Trump und Biden telefonieren wegen Corona-Krise: "Freundliche Unterhaltung"

Noch am Montag gab es Kritik  

Trump telefoniert mit Biden wegen Corona-Krise

07.04.2020, 10:35 Uhr | dpa

Trump und Biden telefonieren wegen Corona-Krise: "Freundliche Unterhaltung". Donald Trump: Der US-Präsident hat mit seinem Widersacher Joe Biden wegen der Corona-Krise telefoniert. (Quelle: imago images/Zuma Wire)

Donald Trump: Der US-Präsident hat mit seinem Widersacher Joe Biden wegen der Corona-Krise telefoniert. (Quelle: Zuma Wire/imago images)

In der Krise wird selbst der schärfste Konkurrent für Donald Trump zum Gesprächspartner. Der US-Präsident telefonierte mit dem Demokraten Joe Biden, den er noch vor wenigen Tagen kritisiert hatte.

US-Präsident Donald Trump und sein potenzieller demokratischer Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl, Ex-Vizepräsident Joe Biden, haben wegen der Corona-Krise telefoniert. Es sei eine "wunderbare" und "sehr freundliche Unterhaltung" gewesen, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Biden habe ihn über seinen Standpunkt unterrichtet, sagte Trump. Er wisse es zu schätzen, dass Biden ihn angerufen habe. Auf Inhalte des etwa 15-minütigen Gesprächs ging Trump nicht näher ein.

Das Telefonat ist bemerkenswert, sind sich Trump und Biden doch spinnefeind. Erst am Montag kritisierte Trump seinen politischen Rivalen in einem Tweet. Bidens Wahlkampfteam veröffentlichte seinerseits eine Mitteilung mit kritischen Fragen und Vorwürfen an Trump wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie. Trump habe die Gefahr durch das Coronavirus monatelang heruntergespielt, dadurch seien die USA nicht darauf vorbereitet gewesen, die größte Gesundheitskrise des Landes zu bewältigen, hieß es darin etwa.

Die Corona-Krise hat erhebliche Auswirkungen auf den Wahlkampf in den USA, wo im November gewählt werden soll. Vorwahlen wurden in mehreren Bundesstaaten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, Wahlkampfauftritte ins Internet verlegt. Biden war in der Krise zunächst abgetaucht, hat aber mittlerweile erkannt, dass er das Thema im Wahlkampf prominent adressieren muss. Er ist der Favorit im Rennen der US-Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur, um die er mit dem linken Senator Bernie Sanders konkurriert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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