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Donald Trump hält Verewigung am Mount Rushmore für "gute Idee"

Nationaldenkmal am Mount Rushmore  

Will Trump sein Gesicht in Stein meißeln lassen?

10.08.2020, 18:27 Uhr
Donald Trump hält Verewigung am Mount Rushmore für "gute Idee". Donald Trump am Mount Rushmore: Einem Bericht zufolge träumt der Präsident davon, sein Gesicht in den Felsen meißeln zu lassen. (Quelle: Reuters/Tom Brenner)

Donald Trump am Mount Rushmore: Einem Bericht zufolge träumt der Präsident davon, sein Gesicht in den Felsen meißeln zu lassen. (Quelle: Tom Brenner/Reuters)

Die gewaltigen Steinreliefs von vier ehemaligen US-Präsidenten am Mount Rushmore ziehen Touristen aus aller Welt an. Und auch Präsident Donald Trump träumt angeblich davon, sich hier verewigen zu lassen.

Das berühmte Nationaldenkmal im US-Bundesstaat South Dakota zieht jedes Jahr Schaulustige aus aller Welt an: Am Mount Rushmore sind die Gesichter der großen alten US-Präsidenten in Stein gemeißelt. Und einem Bericht zufolge will auch US-Präsident Donald Trump sich an dem bekannten Monument verewigt sehen. Das Weiße Haus habe im vergangenen Jahr sogar offiziell bei der Gouverneurin des Bundestaates, Kirsti Noem, angefragt, was das Verfahren zur Aufnahme von weiteren Köpfen am Mount Rushmore sei. Davon berichtete unter anderem die "New York Times". 

Trump selbst bezeichnete die Berichte zu seinem angeblichen Wunsch am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter als "Fake News". "Ich habe das nie vorgeschlagen, obwohl es für mich, nach all den vielen Dingen, die in den ersten dreieinhalb Jahren erreicht wurden, vielleicht mehr als in jeder anderen Präsidentschaft, als eine gute Idee erscheint!", schrieb der US-Präsident.



Gouverneurin machte Trump angeblich ein besonderes Geschenk

Als Trump am vergangenen Nationalfeiertag am 4. Juli das Denkmal besuchte, nutzte die Gouverneurin offenbar die Gelegenheit, dem Präsidenten zu schmeicheln. Neben einer extravaganten Feier, inklusive Feuerwerk, habe Noem ihm bei seinem Besuch eine Miniversion des Monuments geschenkt – mit seinem Gesicht verewigt im Stein als fünfter Präsident neben Theodore Roosevelt, Thomas Jefferson, George Washington und Abraham Lincoln, wie die Zeitung unter Berufung auf einen Insider berichtet. Nach seiner Rede sei sie dann gemeinsam mit dem Präsidenten in seiner Air Force One zurück nach Washington geflogen.

Das Treffen befeuerte dem Bericht zufolge bei den Republikanern Gerüchte darüber, ob Trump sie als seine Vizepräsidentin bei der US-Wahl im November in Erwägung ziehen könnte. Die 48-jährige Republikanerin sei wenige Wochen nach Trumps Besuch in South Dakota ein zweites Mal nach Washington geflogen – diesmal jedoch um sich mit Vizepräsident Mike Pence zu treffen, offenbar um reinen Tisch zu machen. Trump hatte erst einem Monat zuvor dem TV-Sender Fox News bestätigt, dass er erneut mit Pence ins Rennen gehen wolle. 

Einem Interview mit Noem aus dem Jahr 2018 zufolge, habe der Präsident seinen Wunsch sich am Mount Rushmore zu verewigen, schon bei ihrem ersten Treffen im Oval Office des Weißen Hauses geäußert: "Er sagte: 'Kristi, komm her. Schüttle mir die Hand, und so schüttelte ich ihm die Hand und sagte:' Herr Präsident, Sie sollten irgendwann nach South Dakota kommen. Wir haben den Mount Rushmore. ' Und er sagt: 'Weißt du, es ist mein Traum, mein Gesicht auf dem Mount Rushmore zu haben?' ", wird die Gouverneurin in dem Interview zitiert. Sie habe zunächst geglaubt, seine Äußerung sei ein Scherz. "Ich habe angefangen zu lachen", so Noem. "Er lachte nicht, es war sein voller Ernst."

Das Denkmal, das im Jahr 1941 fertiggestellt wurde, sei ein Bundes- und kein Staatsdenkmal, teilte ein Sprecher des Weißen Hauses auf Anfrage der "New York Times" mit. 

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