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Mehrheit der Franzosen f├╝r Wiedereinf├╝hrung der Todesstrafe

Von dpa
Aktualisiert am 16.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Guillotine (Symbolbild): Die Mehrheit der Franzosen bef├╝rwortet eine Wiedereinf├╝hrung der Todesstrafe.
Guillotine (Symbolbild): Die Mehrheit der Franzosen bef├╝rwortet eine Wiedereinf├╝hrung der Todesstrafe. (Quelle: /imago-images-bilder)
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1977 fand die letzte Hinrichtung in Frankreich statt, 1981 wurde die Todesstrafe abgeschafft. Das sollte sich ├Ąndern, findet eine Mehrheit der Franzosen: Sie sind f├╝r die Wiedereinf├╝hrung von Exekutionen.

Eine Mehrheit der Franz├Âsinnen und Franzosen ist einer Umfrage zufolge f├╝r die Wiedereinf├╝hrung der Todesstrafe. Das geht aus einer repr├Ąsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts "Ipsos" hervor. Demnach gaben 55 Prozent der Befragten an, mit der Aussage "Die Todesstrafe sollte in Frankreich wieder eingef├╝hrt werden" einverstanden zu sein. Besonders hoch war die Zustimmung bei Anh├Ąngern von Marine Le Pens rechter Partei Rassemblement National (85 Prozent) und der konservativen Partei Les R├ępublicains (71 Prozent).

Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 vom damaligen sozialistischen Pr├Ąsidenten Fran├žois Mitterrand abgeschafft. Die letzte Hinrichtung erfolgte 1977. Damals wurde der verurteilte M├Ârder Hamida Djandoubi in der s├╝dfranz├Âsischen Hafenstadt Marseille auf der Guillotine enthauptet.

Vorheriger H├Âchstwert bei 52 Prozent

"Die wirkliche politische Bedeutung der Todesstrafe liegt darin, dass sie auf der Idee beruht, dass der Staat das Recht hat, ├╝ber seine B├╝rger zu verf├╝gen, bis hin zum Tod", sagte der damalige Justizminister Robert Badinter 1981 vor dem Parlament. "So f├╝gt sich die Todesstrafe in totalit├Ąre Systeme ein."

Der Umfrage zufolge hat die Haltung zur Todesstrafe die Menschen in Frankreich schon in den vergangenen Jahren gespalten. Der vorherige H├Âchstwert, den das Institut f├╝r die Zustimmung ermittelt hat, stammt aus dem Jahr 2015 und liegt bei 52 Prozent.

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Im vergangenen Jahr lag die Zustimmung f├╝r die Wiedereinf├╝hrung allerdings bei nur 44 Prozent. Auff├Ąllig ist, dass die Zustimmung unter den Anh├Ąngern der Linksau├čenparteien besonders zugenommen hat, ein Anstieg von 31 Prozentpunkten innerhalb eines Jahres.

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