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Angela Merkel beklagt sich offenbar bei kanadischem Premier Trudeau

Telefonat mit kanadischem Premier  

Merkel beklagt sich offenbar bei Trudeau

20.01.2021, 14:43 Uhr | t-online, dpa, cck

Angela Merkel beklagt sich offenbar bei kanadischem Premier Trudeau. Justin Trudeau und Angela Merkel 2017: In einem Telefonat hat sich die Kanzlerin offenbar bei ihm beklagt, sagt der kanadische Premier. (Quelle: Reuters/Philippe Wojazer)

Justin Trudeau und Angela Merkel 2017: In einem Telefonat habe sich die Kanzlerin bei ihm beklagt, sagt der kanadische Premier. (Quelle: Philippe Wojazer/Reuters)

Kanada ist von den Lieferproblemen von Biontech und Pfizer offenbar weniger betroffen als Deutschland. Der Premier Justin Trudeau erzählte nun, wie Kanzlerin Merkel sich ihrem Ärger über Kritik Luft machte. 

Kanzlerin Angela Merkel hat sich offenbar beim kanadischen Premierminister Justin Trudeau über Kritik in deutschen Medien beklagt. Das zumindest sagte Trudeau vor kanadischen Journalisten. Sie werde kritisiert, weil Deutschland nicht so schnelle Fortschritte wie Kanada bei den Impfungen mache, sagte die Kanzlerin nach Angaben des Premiers. Die Regierungschefs hatten in einem Telefongespräch unter anderem über die Anti-Corona-Maßnahmen in beiden Staaten gesprochen.

In der vergangenen Woche hatte der US-amerikanische Konzern Pfizer bekannt gegeben, dass der mit Biontech entwickelte Impfstoff vorerst nicht wie versprochen in Europa geliefert werden kann. Wie kanadische Medien berichten, betreffen die Lieferschwierigkeiten Kanada nicht. 


Ab Februar soll Dosen-Anzahl über Plan liegen

Wie später bekannt wurde, kommt Deutschland trotz der vorübergehend geringeren Lieferungen wohl noch relativ glimpflich davon. Für diese Woche ist etwas mehr Impfstoff für die Länder vorgesehen, kommende Woche dann aber deutlich weniger. Das geht aus einem neuen Lieferplan von Biontech hervor, der kurzfristig angekündigte Umbauten in einem Abfüllwerk berücksichtigt.

Ab Anfang Februar soll die Zahl der Dosen dann jedoch über Plan liegen, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Hintergrund dafür ist, dass jetzt sechs statt fünf Impfdosen aus einer Ampulle entnommen werden können.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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