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Nordkorea: Kims Schwester hat jetzt hohen Regierungsposten

Neue Entwicklungen in Nordkorea  

Kims Schwester hat jetzt hohen Regierungsposten

30.09.2021, 08:54 Uhr | AFP, t-online, dpa

Nordkorea: Kims Schwester hat jetzt hohen Regierungsposten. Kim Yo Jong (Archivfoto): Mehrfach begleitete sie ihren Bruder bei ranghohen diplomatischen Treffen. (Quelle: imago images/Kyodo News)

Kim Yo Jong (Archivfoto): Mehrfach begleitete sie ihren Bruder bei ranghohen diplomatischen Treffen. (Quelle: Kyodo News/imago images)

Die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un wird eine noch wichtigere Rolle in dem Land einnehmen. Bereits zuvor war sie eine Top-Beraterin ihres Bruders. 

Kim Jong Uns einflussreiche Schwester Kim Yo Jong ist in Nordkoreas Politik weiter aufgestiegen. Die Top-Beraterin des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un wurde zu einem Mitglied der Kommission für Staatsangelegenheiten – dem höchsten Regierungsorgan Nordkoreas – berufen, wie KCNA berichtete. Der Schritt wurde demnach am Donnerstag von der Volksversammlung bestätigt.

Neun bisherige Mitglieder der Kommission wurden aus dem Gremium entlassen, darunter Vize-Präsident Pak Pong Ju. Unter den acht neuen Kommissionsmitgliedern war Kim Yo Jong die einzige Frau. Die genaue politische Rolle Kim Yo Jongs in der nordkoreanischen Führungsriege ist unklar. Mehrfach begleitete sie ihren Bruder bei ranghohen diplomatischen Treffen. In den Staatsmedien wurde sie in der Vergangenheit mit scharfen Attacken auf die USA und Südkorea zitiert.

International weitgehend isoliert

Politische Entwicklungen aus Nordkorea dringen nur teilweise nach außen. Das international weitgehend isolierte Land steht wegen seines Atom- und Raketenprogramms unter strikten US- und UN-Sanktionen. 

Am Dienstag testete Pjöngjang nach eigenen Angaben eine Hyperschall-Rakate vom Typ Hwasong-8. Staatsmedien feierten den Raketentest als Schritt von "großer strategischer Bedeutung". Angesichts der Lage kommt der UN-Sicherheitsrat an diesem Donnerstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr. Beantragt worden war das Treffen demnach von den USA, Großbritannien und Frankreich. Es soll hinter verschlossenen Türen stattfinden.

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