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Radikal-Lockdown lässt Chinesen verzweifeln

Von t-online, afp, dpa, mk

Aktualisiert am 05.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Test bei einer Frau in Xi'an: Kurz vor den Olympischen Spielen häufen sich auch in der Nachbarprovinz Henan die Infektionsfälle.
Corona-Test bei einer Frau in Xi'an: Kurz vor den Olympischen Spielen häufen sich auch in der Nachbarprovinz Henan die Infektionsfälle. (Quelle: Tao Ming/dpa-bilder)
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Vor den Olympischen Spielen im Februar reagiert die chinesische Führung besonders nervös auf Corona-Ausbrüche. In der abgeriegelten Metropole Xi'an machen Einwohner ihrem Ärger jetzt im Internet Luft.

Nach mehr als zwei Wochen Lockdown wächst im chinesischen Xi'an die Verzweiflung vieler Einwohner. Etwa 1.600 Corona-Fälle wurden seit 9. Dezember in der 13-Millionen-Stadt registriert – ein großer Ausbruch für chinesische Verhältnisse. Das Land setzt auf "Null Covid", besonders vor den Olympischen Spielen im Februar. Zuletzt haben die Behörden die Regeln weiter verschärft: Einkäufe sind nur noch alle drei Tage erlaubt, viele Bewohner dürfen das Haus nur noch für einen Corona-Test verlassen. Jetzt machen die Menschen ihrem Ärger im Internet Luft.

"Wie sollen wir leben? Was sollen wir essen?", schreibt ein Nutzer auf Weibo, der größten chinesischen Social-Media-Plattform. "Vor Tagen sollten wir einmal Lebensmittel einkaufen dürfen, aber das wurde gestrichen. Alle Online-Händler sind entweder ausverkauft oder wir wohnen außerhalb des Lieferbereichs."

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Lockdown in Xi'an – China reagiert auf Vorwürfe

Auf derselben Plattform berichtet eine hochschwangere Frau, dass sie vom Krankenhaus wegen eines abgelaufenen Corona-Tests weggeschickt wurde. Eine andere Frau berichtet, ihr Vater sei an einem Herzinfarkt gestorben, nachdem er von einem Krankenhaus abgewiesen wurde. Zur Begründung habe es geheißen, dass es in seinem Wohngebiet Infektionsfälle gegeben habe. Nachprüfen lassen sich diese Berichte freilich nicht.

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Doch inzwischen reagieren die Behörden auf die Vorwürfe. Personalausfälle und "Schwierigkeiten bei Logistik und Verteilung" hätten zu den Versorgungsproblemen in den abgeriegelten Wohnanlagen geführt, heißt es von der Stadtverwaltung. Der Beamte Chen Jianfeng sagte vor Journalisten, die Stadtverwaltung habe Privatfirmen beauftragt, bei der Verteilung von Lebensmitteln mitzuhelfen. Beamte sollen zudem den Groß- und Einzelhandel beaufsichtigen.

Supermarktangestellte liefern in Xi'an Eier aus: Inzwischen haben die Behörden in der Stadt auf die Beschwerden der Einwohner reagiert.
Supermarktangestellte liefern in Xi'an Eier aus: Inzwischen haben die Behörden in der Stadt auf die Beschwerden der Einwohner reagiert. (Quelle: Tao Ming/imago-images-bilder)

Menschen in Xi'an fürchten Zwangs-Quarantäne

Die Versorgungslage in Xi'an soll sich tatsächlich etwas verbessert haben, wie die China-Korrespondentin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichtet. Auch die Zahl der Neuinfektionen fiel am Mittwoch mit 35 auf den niedrigsten Stand seit Wochen. Doch jetzt fürchten die Menschen, ohne Vorwarnung und manchmal mitten in der Nacht in Quarantäne-Einrichtungen gebracht zu werden, weil in ihrem Wohnblock einzelne Corona-Fälle entdeckt wurden. Nach offiziellen Angaben betrifft das etwa 40.000 Menschen, berichtet die "FAZ".

Unter Kontrolle gebracht haben die Behörden den Ausbruch mit ihren strikten Maßnahmen allerdings nicht: Seit Montag dürfen auch die rund eine Million Einwohner der Stadt Yuzhou in der Nachbarprovinz Henan ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Für die zwölf Millionen Einwohner der Stadt Zhengzhou in derselben Provinz wurden nach wenigen Corona-Fällen Massentests angeordnet.

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