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Johnson-Regierung will BBC-Geb├╝hren abschaffen

Von dpa
Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Das BBC-Hauptgeb├Ąude in London: Die Regierung will die Geb├╝hren von 159 Pfund j├Ąhrlich streichen.
Das BBC-Hauptgeb├Ąude in London: Die Regierung will die Geb├╝hren von 159 Pfund j├Ąhrlich streichen. (Quelle: Vuk Valcic/Zuma Wire/imago-images-bilder)
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In Gro├čbritannien soll die ├Âffentlich-rechtliche BBC schon bald keine Geb├╝hren mehr bekommen. Ein Ablenkungsman├Âver der Regierung? Davon geht zumindest die Opposition aus.

Mit Emp├Ârung hat die Opposition auf Pl├Ąne der britischen Regierung reagiert, die Beitragsgeb├╝hren f├╝r die BBC zu streichen und staatliche Subventionen einzufrieren. Premierminister Boris Johnson wolle mit dem Vorhaben nur von seinen Verfehlungen in der "Partygate"-Aff├Ąre um Lockdown-Partys im Regierungssitz ablenken, kritisierte die Labour-Partei. Labour-Expertin Lucy Powell warf der Regierung am Montag "Kulturvandalismus" vor. "Dies ist Teil einer Ablenkungsstrategie, um allen au├čer sich selbst die Schuld zu geben", sagte Powell dem Sender Talk Radio.

Kulturministerin Nadine Dorries hatte am Sonntag angek├╝ndigt, die Geb├╝hren 2027 abzuschaffen. Der Schritt soll der verst├Ąrkten Bedeutung von Streamingdiensten wie Netflix Rechnung tragen. Allerdings sind die Beitragszahlungen vielen Konservativen schon seit langem ein Dorn im Auge. Johnson hatte bereits 2019 angek├╝ndigt, das Geb├╝hrensystem zu ├╝berarbeiten.

Tausende Jobs m├╝ssten gestrichen werden

F├╝r die BBC w├╝rde eine Abschaffung der Beitr├Ąge, die derzeit mit 3,2 Milliarden Pfund (3,83 Mrd Euro) pro Jahr den Gro├čteil der Finanzierung ausmachen, einen radikalen Umbau bedeuten. Tausende Jobs m├╝ssten gestrichen und mehrere Programme und Spartenkan├Ąle dichtgemacht werden. Derzeit zahlt jeder Haushalt j├Ąhrlich 159 Pfund.

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Der Premier steht seit Wochen enorm unter Druck, weil Dutzende Besch├Ąftigte in seinem Amtssitz w├Ąhrend der Pandemie mehrere Lockdown-Partys gefeiert haben sollen. Der Regierungschef bestreitet pers├Ânliche Fehler. Die Opposition und auch mehrere konservative Abgeordnete fordern deshalb Johnsons R├╝cktritt. Der Schlag gegen die BBC gilt als ein Pfeiler seiner Strategie, sich zu befreien und seine Partei wieder hinter sich zu einen.

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