Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Chinas Staatschef warnt vor "katastrophalen Konsequenzen"

Von dpa
17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Xi Jinping: "Wir mĂŒssen die MentalitĂ€t des Kalten Krieges aufgeben und friedliche Koexistenz anstreben."
Xi Jinping: "Wir mĂŒssen die MentalitĂ€t des Kalten Krieges aufgeben und friedliche Koexistenz anstreben." (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Zum Auftakt des virtuellen Weltwirtschaftsforums fordert Xi Jinping mehr internationale Kooperation – und warnt vor Konfrontationen und Machtpolitik. Ein Land hat er dabei besonders im Fokus.

Vor dem Hintergrund internationaler Kritik an China hat Staats- und Parteichef Xi Jinping vor verheerenden Folgen einer konfrontativen internationalen Politik gewarnt. "Wir mĂŒssen die MentalitĂ€t des Kalten Krieges aufgeben und friedliche Koexistenz anstreben", sagte der PrĂ€sident am Montag in einer Rede zu Beginn des Online-Treffens des Schweizer Weltwirtschaftsforums. "Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass Konfrontation keine Probleme löst, sondern katastrophale Konsequenzen heraufbeschwört."

Er warnte allgemein vor Protektionismus, Unilateralismus und Machtpolitik, womit China meist auf die USA abzielt. Auch wandte sich Xi Jinping gegen "exklusive kleine Zirkel" oder eine Blockpolitik, die die Welt polarisiere. Seine Äußerungen konnten als Hinweis auf die BĂŒndnisse betrachtet werden, die der neue US-PrĂ€sident Joe Biden mit VerbĂŒndeten in Europa und Asien schmiedet, um gemeinsam gegen die Herausforderungen durch China vorzugehen.

Xi: Wirtschaftliche Fragen politisiert

Ohne die USA beim Namen zu nennen, kritisierte Chinas PrĂ€sident auch das Vorgehen, das Konzept der nationalen Sicherheit auszudehnen, um den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt anderer LĂ€nder aufzuhalten. Es werde ein ideologischer Antagonismus angefacht. Auch werden nach Xi Jinpings Worten wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Fragen politisiert oder als Waffe benutzt, was stark die BemĂŒhungen der Welt untergrabe, gemeinsame Herausforderungen anzugehen. Er plĂ€dierte fĂŒr "echten Multilateralismus".

Weitere Artikel

Ukrainischer Energie-Konzernchef
"Die ersten Bomben werden den Pipelines gelten"
Eine Gas-Messtation in Chaslyvtsi, Ukraine: Der Chef eines Konzerns blickt mit Sorge auf die Zukunft des Gas-Transits.

Ukraine-Krise
Putin ordnet sein Erbe
Wladimir Putin: Er hat den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine veranlasst.

"Neue lokale Gesetze"
Hongkongs Regierung will Sicherheitsgesetz ausweiten
Carrie Lam: Die Regierungschefin der Sonderverwaltungszone will neue Gesetze schaffen.


Bei der BewĂ€ltigung der wirtschaftlichen Krise durch die Pandemie warnte Xi Jinping die großen WirtschaftsmĂ€chte davor, "auf die Bremse zu treten oder in der Geldpolitik eine Wende einzuleiten". "Es wird ernsthafte negative Nebenwirkungen geben." Die EntwicklungslĂ€nder wĂŒrden die Hauptlast tragen, wĂ€hrend sie die Corona-Pandemie zu bewĂ€ltigen hĂ€tten, sagte Chinas PrĂ€sident auf dem kurzfristig anberaumten Online-Treffen unter dem Titel "The Davos Agenda".

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Scholz ĂŒber russische Söldner: "Das ist verheerend"
  • David Schafbuch
Von David Schafbuch
ChinaUSAXi Jinping
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website