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Nordkorea will Atomwaffenprogramm rascher vorantreiben

Von dpa
26.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine nach Angaben der nordkoreanischen Regierung neu gebaute Interkontinentalrakete Hwasong-17.
Eine nach Angaben der nordkoreanischen Regierung neu gebaute Interkontinentalrakete Hwasong-17. Gezeigt wurde die Rakete wĂ€hrend einer MilitĂ€rparade anlĂ€sslich des 90. Jahrestages der GrĂŒndung der Koreanischen RevolutionĂ€ren Volksarmee (KVA) in Pjöngjang. (Quelle: Uncredited/KCNA via KNS/AP/dpa./dpa)
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Seoul (dpa) - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will den Ausbau der AtomstreitkrÀfte des Landes beschleunigen und ihren Zweck nicht auf die Abschreckung begrenzen.

In einer Rede anlĂ€sslich einer nĂ€chtlichen MilitĂ€rparade bezeichnete Kim am spĂ€ten Montagabend (Ortszeit) in Pjöngjang die NuklearstreitkrĂ€fte des isolierten Landes als "Symbol unserer nationalen StĂ€rke und Kern unserer militĂ€rischen Macht". Sie mĂŒssten in Umfang und QualitĂ€t verstĂ€rkt werden und jederzeit einsatzbereit sein, wurde Kim am Dienstag von den Staatsmedien zitiert. Nordkorea werde deshalb Maßnahmen ergreifen, sie mit "grĂ¶ĂŸtmöglicher Geschwindigkeit" weiterzuentwickeln.

Die grundlegende Aufgabe der eigenen Atomwaffen sei die Kriegsabschreckung, doch könnten sie nicht darauf beschrĂ€nkt bleiben, sagte Kim. "Sollte irgendwelche KrĂ€fte versuchen, die fundamentalen Interessen unseres Staats zu verletzen, mĂŒssen unsere NuklearstreitkrĂ€fte ihre unerwartete zweite Aufgabe entschieden durchfĂŒhren." Konkreter wurde Kim nicht. Doch deutete Kim damit nach Ansicht von Beobachtern eine mögliche Erweiterung der nuklearen Einsatzdoktrin an.

Als Vorbild fĂŒr Nordkoreas "Nuklearrhetorik" könne auch ein kĂŒrzlich publiziertes US-Datenblatt gedient haben, schrieb der Nordkorea-Experte Joshua Pollack vom Middlebury-Institut fĂŒr internationale Studien im kalifornischen Monterey auf Twitter. Das sei nicht das erste Mal. Pollack wies dabei auf den Bericht zur ÜberprĂŒfung der Kernwaffenpolitik vom MĂ€rz dieses Jahres hin, worin von den "vitalen Interessen der USA oder ihren Alliierten und Partnern" die Rede ist, die unter extremen UmstĂ€nden auch mit Atomwaffeneinsatz verteidigt werden mĂŒssten.

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Bereits mehrfach Raketen getestet

Die neue MilitĂ€rparade Nordkoreas erfolgte in einer Zeit grĂ¶ĂŸerer Unsicherheit in der Region. Nordkorea hat in diesem Jahr bereits mehrfach Raketen einschließlich einer Interkontinentalrakete (ICBM) getestet, die einen Atomsprengkopf tragen können. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea die Erprobung von atomwaffenfĂ€higen Raketen jeglicher Reichweite. Experten vermuten, dass Pjöngjang mit den Tests auch den Druck auf die USA verstĂ€rken will. Ihre Verhandlungen mit Nordkorea ĂŒber sein Atomprogramm kommen seit mehr als drei Jahren nicht mehr voran.

Bei der Truppenschau wurden den Berichten zufolge auch taktische und strategische Waffen einschließlich der grĂ¶ĂŸten nordkoreanischen (ICBM) vom Typ Hwasongpho-17 vorgefĂŒhrt. Nordkorea hatte diese Rakete nach eigenen Angaben am 24. MĂ€rz getestet. Die Angaben wurden vom sĂŒdkoreanischen MilitĂ€r angezweifelt, das von einer Testrakete des Ă€lteren Typs Hwasong-15 ausging. Nordkorea hatte davor im November 2017 die Hwasong-15 zuletzt getestet.

Anlass fĂŒr das nĂ€chtliche Propagandaspektakel in Pjöngjang am Montag war der 90. GrĂŒndungstag der Koreanischen RevolutionĂ€ren Volksarmee (KPRA). Nordkorea benennt damit Guerilla-Einheiten, die einst gegen die japanische Kolonialmacht kĂ€mpften. Neben dem GrĂŒndungstag der KPRA am 25. April erklĂ€rte das Land zudem den 8. Februar zum Tag der GrĂŒndung seiner heutigen Volksarmee. Die FĂŒhrung des Landes nimmt oft Feiertage zum Anlass, um militĂ€rische StĂ€rke zu demonstrieren.

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