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USA wollen Luxusjacht von russischem Oligarchen verkaufen


230 Millionen Dollar Marktwert
USA wollen Luxusjacht von russischem Oligarchen verkaufen

Von t-online, mam

Aktualisiert am 07.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Die Yacht "Amadea": Die FBI hat das russische Schiff beschlagnahmt.Vergrößern des BildesDie Jacht "Amadea" (Archivbild): Das FBI hat das russische Schiff beschlagnahmt. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die USA erwägen den Verkauf einer beschlagnahmten russischen Luxusjacht. Ihr Besitzer will das verhindern – und macht den Strafbehörden ein Angebot.

Die USA wollen offenbar die beschlagnahmte Jacht eines russischen Oligarchen verkaufen. Das berichtet der amerikanische Fernsehsender CNN. Demnach seien die Instandhaltungskosten für die Luxusjacht "Amadea" so hoch, dass die Bundesanwaltschaft nun einen Richter gebeten habe, das Schiff an einen Käufer übertragen zu dürfen. Ihren Marktwert schätzt der US Marshall Service auf rund 230 Millionen US-Dollar (etwa 210 Millionen Euro).

Die Instandhaltungskosten beliefen sich laut einer Gerichtsakte auf etwa 922.000 US-Dollar (etwa 845.000 Euro) monatlich, einschließlich der Versicherung. "Es ist 'übertrieben' für Steuerzahler, jeden Monat fast eine Million Dollar für den Unterhalt der 'Amadea' zu zahlen, wenn diese Ausgaben durch Zwischenverkauf auf null reduziert werden könnten", schrieben Staatsanwälte bereits Anfang des Monats in einer Akte.

Luxusjacht gehört Oligarch Kerimow

Das Luxusschiff gehört dem russischen Oligarch Suleiman Kerimow. Diesen hat Washington bereits im Jahr 2018 wegen Geldwäsche auf die Sanktionsliste gesetzt. Im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wurde er 2022 auch von der Europäischen Union und anderen Staaten sanktioniert. Die Luxusjacht wurde schließlich wenige Monate nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine auf den Fidschi-Inseln beschlagnahmt.

Gegen den geplanten Verkauf seiner Luxusjacht durch die US-Bundesanwaltschaft hat Kerimow inzwischen Widerspruch eingelegt, berichtet CNN. Demnach habe er den Behörden angeboten, den USA die entstandenen Instandhaltungskosten für die "Amadea" zu ersetzen. Bis darüber entschieden ist, könne es jedoch noch mehrere Monate dauern, schreibt der Sender unter Berufung auf die Staatsanwälte – Zeit, in der die Kosten für die Steuerzahler weiter steigen dürften.

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