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Sicherheitsleute dürfen bei G20-Gipfel in Hamburg Waffen tragen

G20-Gipfel in Hamburg  

Politiker-Bodyguards dürfen Waffen tragen

26.06.2017, 12:11 Uhr | AFP

Sicherheitsleute dürfen bei G20-Gipfel in Hamburg Waffen tragen. Polizisten bei einer Demonstration am Rathaus Hamburg-Harburg. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

Polizisten bei einer Demonstration am Rathaus Hamburg-Harburg. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Zahlreiche Sicherheitsleute internationaler Gipfelteilnehmer dürfen beim G20-Gipfel in Hamburg Waffen tragen. Auch von der türkischen Delegation wird ein entsprechender Antrag erwartet. Die Bewacher von Präsident Recep Tayyip Erdogan waren während eines US-Besuchs gewalttätig geworden.

Sechs Länder hätten bisher beim Bundesverwaltungsamt Genehmigungen für die Einfuhr und das Tragen von Waffen während des Gipfels beantragt, darunter die USA und Großbritannien, wie die Funke Mediengruppe berichtet. Auch die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) beantragten bei dem Amt Genehmigungen für ihre Gipfel-Delegation.

Weitere Genehmigungen für die Einfuhr und das Tragen von Waffen während des Gipfels dürften in den kommenden zwei Wochen noch beim Verwaltungsamt eingehen, etwa auch von der türkischen und der russischen Delegation. Erfahrungsgemäß würden diese Anträge unmittelbar vor Beginn der Veranstaltungen gestellt, hieß es beim Bundesverwaltungsamt.

Dutzende Delegationen in Hamburg erwartet

Insgesamt werden 41 Delegationen von Staatschefs und internationalen Organisationen zum Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer am 7. Und 8. Juli in Hamburg erwartet. Zuletzt hatten Sicherheitsbehörden Sorgen geäußert, dass es am Rande der Tagung zu Ausschreitungen zwischen Leibwächtern einzelner Regierungsvertreter und Demonstranten kommen könnte.

Nach den gewaltsamen Vorgehen von Sicherheitskräften des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen Demonstranten in Washington will die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge ähnliche Übergriffe beim G20-Treffen in Hamburg verhindern. Am Wochenende wurde bekannt, dass mehrere von Erdogans Leibwächtern, gegen die die US-Justiz nach den Angriffen im Mai Haftbefehle erlassen hatte, nach Auffassung des Auswärtigen Amts nicht nach Deutschland kommen sollten.

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