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Nach Katar-Krise: Saudi-Arabien öffnet Grenzen für Pilger

Erstmals nach Katar-Konflikt  

Saudi-Arabien öffnet Grenzen für Pilger

17.08.2017, 10:52 Uhr | dpa

Nach Katar-Krise: Saudi-Arabien öffnet Grenzen für Pilger. Der König des Königreichs Saudi-Arabiens, Salman bin Abdelasis al-Saud (Quelle: dpa/Kay Nietfield / picture alliance)

Der König des Königreichs Saudi-Arabiens, Salman bin Abdelasis al-Saud (Quelle: Kay Nietfield / picture alliance/dpa)

Nachdem Katar von seinen Nachbarländern diplomatisch isoliert wurde, öffnet sich jetzt erstmalig wieder die Grenze zu Saudi-Arabien. Grund hierfür soll die muslimische Pilgerreise Hadsch sein.

Rund zwei Wochen vor Beginn der muslimischen Pilgerreise Hadsch nach Mekka hat Saudi-Arabien angekündigt, seine im Konflikt mit Katar geschlossene Grenze für Pilger aus dem Nachbarland zu öffnen. König Salman habe angeordnet, katarische Pilger am Grenzübergang Salwa auch ohne die üblichen elektronischen Einreisegenehmigungen ins Land zu lassen, meldete die saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA in der Nacht zum Donnerstag. Zuvor hatte Thronfolger Mohammed bin Salman einen Gesandten des Golfemirats in Dschidda empfangen.

Dem Bericht zufolge will König Salman außerdem Pilger vom Flughafen der katarischen Hauptstadt Doha auf seine eigenen Kosten mit einem Privatjet einfliegen und betreuen lassen. Darüber hinaus habe der Monarch angeordnet, Pilger von den Flughäfen Dammam und Al-Ahsa als persönliche Gäste des Königs weiterzutransportieren.

Seit Anfang Juni isoliert

Ende Juli hatte Katar dem Nachbarn noch vorgeworfen, Pilger bei ihrer Reise nach Mekka zu behindern. Das Nationale Menschenrechtskomitee (NHRC) beschwerte sich bei den Vereinten Nationen über die Hürden, mit denen katarische Bürger bei der Hadsch zu kämpfen hätten.

Katar ist seit Anfang Juni von seinen Nachbarstaaten isoliert. Mehrere arabische Länder unter Führung Saudi-Arabiens hatten die diplomatischen Beziehungen zu dem kleinen, aber reichen Emirat abgebrochen und die Grenzen geschlossen. Sie werfen Katar offiziell die Unterstützung von Terroristen vor. Das Emirat hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

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