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Tunesische Behörden stoppen alle Emirates-Flüge

Streit um weibliche Passagiere  

Tunesien suspendiert alle Emirates-Flüge

25.12.2017, 21:24 Uhr | dpa, AFP

Tunesische Behörden stoppen alle Emirates-Flüge. Ein Airbus der Emirates-Airline: Weil sich die Fluggesellschaft weigert tunesische Frauen zu befördern, hat Tunesien nun alle Flüge der Airline ausgesetzt. (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

Ein Airbus der Emirates-Airline: Weil sich die Fluggesellschaft weigert tunesische Frauen zu befördern, hat Tunesien nun alle Flüge der Airline ausgesetzt. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa)

Die Fluggesellschaft Emirates weigert sich, tunesische Staatsbürgerinnen zu befördern. Nun setzen tunesische Behörden alle Flüge der Airline bis auf Weiteres aus.

Nach tagelangem Streit um die Beförderung weiblicher tunesischer Passagiere haben die tunesischen Behörden alle Flüge der Fluggesellschaft Emirates ausgesetzt. Die Maßnahme gelte solange, bis die Airline "eine angemessene Lösung" des Problems gefunden habe, teilte das tunesische Verkehrsministerium am Sonntag mit. Nach Angaben eines Emirates-Sprechers werden ab Montag alle Flüge zwischen Tunis und Dubai suspendiert.

Besatzungen verweigerten Beförderung

Nach Aussagen mehrerer weiblicher tunesischer Passagiere verweigerte ihnen die Besatzung der Airline seit Freitag den Einstieg in die Flugzeuge. Einen Grund nannte sie nicht, sondern sagte lediglich, Kundinnen mit einem tunesischen Pass dürften nicht in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen - auch nicht für Transferflüge. Nach heftigen Protesten sprachen die Behörden in Dubai von "Sicherheitsfragen", die eine derartige "vorläufige" Maßnahme notwendig machten.

In Tunesien sorgte der Ausschluss weiblicher Passagiere von den Emirates-Flügen für tagelange Empörung in den sozialen Netzwerken, mehrere Nichtregierungsorganisationen sprachen von einer "diskriminierenden Entscheidung", die die Würde und Rechte der Frauen verletze. Seit der tunesischen Revolution im Jahr 2011 haben sich die Beziehungen zwischen Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten deutlich verschlechtert.

Quellen:
- dpa

- AFP

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