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China droht den USA mit Konsequenzen

Geht jetzt der Handelskrieg los?  

China droht den USA mit Konsequenzen

04.03.2018, 13:59 Uhr | AFP

China droht den USA mit Konsequenzen. Ein chinesischer Stahlarbeiter: China will sich gegen die von Trump forcierte Handelspolitik wehren. (Quelle: dpa/Wu Hong)

Ein chinesischer Stahlarbeiter: China will sich gegen die von Trump forcierte Handelspolitik wehren. (Quelle: Wu Hong/dpa)

China will auf die Zollerhöhung der USA auf Aluminium und Stahl reagieren – und droht mit Vergeltung. Am Montag berät der Volkskongress über Maßnahmen.

China hat nach der Ankündigung von US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte mit Vergeltung gedroht. China wolle keinen Handelskrieg, werde aber nicht "tatenlos zusehen, wenn die USA Maßnahmen ergreifen, die chinesischen Interessen schaden", sagte der Sprecher des ab Montag tagenden Nationalen Volkskongresses, Zhang Yesui. Sein Englisch-Übersetzer fügte den Halbsatz hinzu, dass China auch "notwendige Maßnahmen ergreifen" werde.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, die USA wollten bei Stahl 25 Prozent auf den Import aufschlagen, bei Aluminium zehn Prozent. Trump will damit US-Unternehmen vor Konkurrenz schützen und so neue Jobs schaffen. Die Befürchtungen in den USA sind allerdings groß, dass das Gegenteil eintreten wird – und verarbeitende Industrien aufgrund steigender Rohstoffpreise Stellen abbauen müssen.

Verhältnis könnte sich massiv verschlechtern

Zhang warnte, eine von "Fehleinschätzungen oder falschen Wahrnehmungen geprägte Politik" könne die beiderseitigen Beziehungen belasten und zu Konsequenzen führen, "die keine Seite will". Der ehemalige Botschafter in den USA schlug stattdessen eine stärkere Öffnung der Märkte beider Länder vor.

Seit seinem Amtsantritt macht Trump vor allem die Volksrepublik für das US-Handelsdefizit verantwortlich. Doch der chinesische Anteil an US-Stahlimporten ist nur sehr gering. Die Europäische Union, Kanada und Südkorea befürchten allerdings ebenfalls von den Importzöllen getroffen zu werden. Trump hatte zuletzt einen Strafzoll auf euopäische Autos in sSpiel gebracht.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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