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"Fort Trump": Polen bittet Donald Trump um permanente US-Militärbasis

Zum Schutz vor Russland  

Polen bittet Trump um permanente US-Militärbasis

19.09.2018, 10:57 Uhr | dpa

"Fort Trump": Polen bittet Donald Trump um permanente US-Militärbasis. US-Präsident Donald Trump und Polens Präsident Andrzej Duda: Sein Land sei bereit zwei Milliarden Euro für eine US-Militärbasis zu zahlen, sagte der polnische Regierungschef.  (Quelle: Reuters/Brian Snyder)

US-Präsident Donald Trump und Polens Präsident Andrzej Duda: Sein Land sei bereit zwei Milliarden Euro für eine US-Militärbasis zu zahlen, sagte der polnische Regierungschef. (Quelle: Brian Snyder/Reuters)

Um sich vor Aggressor Russland zu schützen, möchte Polen mehr US-Militär im Land. Auch ein Name für die Basis sei schon gefunden, sagte Polens Präsident Duda: "Fort Trump".

Polens Präsident Andrzej Duda hat bei seinem Besuch in Washington die USA zu einer größeren Militärpräsenz in seinem Land eingeladen. Dies sei sinnvoll, um eine Abschreckung gegen zunehmend "aggressives Verhalten" Russlands zu gewährleisten, sagte Duda bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington. "Das aggressive Verhalten Russlands ist eine Sorge für uns", sagte Duda.

Polen wirbt seit einiger Zeit für sich als Standort für eine neue, permanente Militärbasis der Amerikaner. Sie könne "Fort Trump" genannt werden, schlug Duda dem US-Präsidenten vor.

Trump kritisiert Länder, die nicht zahlen wollen

Dieser erklärte, Polen sei bereit bis zu zwei Milliarden Dollar für eine US-Truppenbasis zu zahlen. Dies unterscheide Polen von anderen Ländern, sagte Trump. "Wir verteidigen wohlhabende Länder, aber sie zahlen uns nichts dafür", sagte er. Trump könnte damit auf Deutschland gezielt haben, erwähnte die Bundesrepublik aber nicht explizit.

"Wenn ein Land sehr wohlhabend ist und wenn die USA es für sehr viele Jahre verteidigt haben, dann ist irgendwann Zeit, die Lasten zu teilen", sagte Trump. Der US-Präsident kritisiert seit langer Zeit die nach seiner Ansicht zu geringen Militärausgaben Deutschlands.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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