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G20-Gipfel in Japan: Staaten einigen sich auf Klima-Kompromiss

Stundenlange Verhandlungen  

G20-Staaten einigen sich auf Klima-Kompromiss

29.06.2019, 11:54 Uhr | dpa, AFP, rok

 (Quelle: Reuters)
G20 finden gemeinsamen Nenner trotz des Klimastreits

Es gibt in Osaka eine Einigung auf eine Gipfelerklärung trotz des Klimastreits. Darüber hinaus sagte Trump nach bilateralen Gesprächen mit Xi Jinping, dass die USA und China ihre Handelsgespräche wieder aufnehmen würden. (Quelle: Reuters)

In japanischem Osaka: Die G20 haben einen gemeinsamen Nenner trotz des Klimastreits gefunden. (Quelle: Reuters)


Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen haben sich beim G20-Gipfel doch noch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. Die USA bleiben bei ihrer ablehnenden Haltung.

Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen der Welt haben sich beim G20-Gipfel in Japan doch noch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag im japanischen Osaka mitteilte, akzeptieren die USA, dass die anderen Staaten ihr Engagement für den Klimaschutz in der Erklärung bekräftigen.

Wie in Buenos Aires werden sich in der Abschlusserklärung demnach 19 der 20 Mitglieder zum Pariser Klimaschutzabkommen bekennen, die USA bleiben bei ihrer ablehnenden Haltung.

Unterhändler der Staats- und Regierungschefs hatten zuvor in stundenlangen Verhandlungen versucht, einen Kompromiss zu finden. Streit gab es vor allem deswegen, weil die USA forderten, das Thema Klimaschutz in der Abschlusserklärung gar nicht zu erwähnen. Die Europäische Union bestand jedoch darauf.

"Ich denke, dass wir eine starke Erklärung zum Klimawandel brauchen", hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bereits am ersten Gipfeltag gesagt. Er könne deswegen keine Verwässerung der Gipfelerklärung aus dem vergangenen Dezember akzeptieren.

In Argentinien hatte man sich damals - mit Ausnahme von US-Präsident Donald Trump - zur "uneingeschränkten Umsetzung" des Pariser Klimaabkommens zur Begrenzung der Erderwärmung bekannt und festgehalten, dass der Vertrag "unumkehrbar" sei. Zugleich wurde damals festgehalten, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wollen. US-Präsident Donald Trump ist der Ansicht, dass die Vereinbarung die Vereinigten Staaten "zum ausschließlichen Vorteil anderer Länder" benachteilige.

 

 
Das Abkommen sieht vor, den Anstieg der globalen Temperatur bei weniger als zwei Grad und möglichst sogar bei nur 1,5 Grad zu stoppen. Vergleichsmaßstab ist die Zeit vor der Industrialisierung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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