Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Venezuela: Regierung kündigt Rückkehr des deutschen Botschafter an

Machtkampf in Venezuela  

Regierung kündigt Rückkehr des deutschen Botschafter an

02.07.2019, 03:02 Uhr | AFP

Venezuela: Regierung kündigt Rückkehr des deutschen Botschafter an. Daniel Kriener: Der deutsche Botschafter in Venezuela bei der Ankunft von Juan Guaidó, dem selbst ernannten Interimspräsidenten von Venezuela. (Quelle: dpa/Rafael Hernandez)

Daniel Kriener: Der deutsche Botschafter in Venezuela bei der Ankunft von Juan Guaidó, dem selbst ernannten Interimspräsidenten von Venezuela. (Quelle: Rafael Hernandez/dpa)

Er unterstützte den Oppositionsführer Juan Guaidó – und wurde deswegen aus Venezuela ausgewiesen. Nun darf der deutsche Botschafter Daniel Kriener wieder ins Land. 

Der im März aus Venezuela ausgewiesene deutsche Botschafter Daniel Kriener darf nach Angaben der Regierung in Caracas wieder in das südamerikanische Land zurückkehren. Deutschland und Venezuela hätten sich bei einem bilateralen Treffen am Montag in Berlin auf eine "Normalisierung" ihrer Beziehungen verständigt, erklärte das venezolanische Außenministerium. Die Bundesregierung habe der "Rückkehr" Krieners bereits zugestimmt.

Die Regierung des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro hatte Kriener wegen des Vorwurfs der Einmischung in innere Angelegenheiten und Unterstützung der Opposition zur unerwünschten Person erklärt. Kriener hatte zuvor den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó bei dessen Rückkehr nach Caracas mit anderen Diplomaten am Flughafen begrüßt.



In Venezuela herrscht seit Monaten ein erbitterter Machtkampf zwischen Maduro und Guaidó. Ende April war ein Putschversuch von Teilen der Streitkräfte gegen Maduro gescheitert. Der umstrittene Staatschef kann nach wie vor auf den Rückhalt der Militärführung zählen und wird unter anderem von Russland unterstützt. Guaidó hatte sich am 23. Januar zum Übergangspräsidenten erklärt. Etwa 50 Staaten, darunter Deutschland und die USA, haben ihn anerkannt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Erstellen Sie jetzt 100 Visiten- karten schon ab 9,99 €
von vistaprint.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal