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Indonesien: 210 Tonnen Müll zurück nach Australien geschickt

Nicht-deklarierte Abfälle  

Indonesien schickt erneut Müll in Industrieländer zurück

09.07.2019, 11:58 Uhr | AFP

Indonesien: 210 Tonnen Müll zurück nach Australien geschickt. Plastikmüll in Indonesien: Das südostasiatische Land hat acht Container mit Müll zurück nach Australien geschickt. (Quelle: imago images/ZUMA Press)

Plastikmüll in Indonesien: Das südostasiatische Land hat acht Container mit Müll zurück nach Australien geschickt. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Erneut hat der Inselstaat Müll aus Industrieländern zurückgewiesen. In Indonesien waren mehrere Container Abfall aus Australien angekommen – auch Deutschland bekam bereits Müll zurück.

Indonesische Behörden haben zum wiederholten Mal die Einführung von unsortierten und zum Teil gefährlichen Abfällen aus einem wohlhabenderen Land verhindert. Acht Container mit mehr als 210 Tonnen Müll werden in ihr Herkunftsland Australien zurückgeschickt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von der Zollbehörde in der Provinz Ostjava erfuhr. Erst in der Vorwoche hatte das Inselreich 49 Container mit Abfall in Industrieländer zurückgesendet, darunter Müll aus Deutschland.

Immer mehr südostasiatische Länder wehren sich

Die in der Stadt Surabaya beschlagnahmten Container aus Australien enthielten neben dem deklarierten Papiermüll auch gefährliche Materialien und Haushaltsmüll wie Windeln, Plastikflaschen, Dosen und Elektroschrott. Nach Behördenangaben hatte das australische Unternehmen Oceanic Multitrading die Container mithilfe der indonesischen Firma PT versendet.


Derzeit wehren sich immer mehr südostasiatische Länder gegen die ungebremste Einfuhr von Müll. Hintergrund ist, dass China im vergangenen Jahr entschieden hatte, kein gebrauchtes Plastik aus anderen Ländern mehr zu verarbeiten. Seitdem finden große Kunststoffmengen ihren Weg nach Südostasien, wo der Müll dann oft nicht fachgerecht entsorgt wird und schwere Schäden zulasten von Menschen und Umwelt entstehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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