Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Heinz-Christian Strache soll FPÖ-Parteigelder veruntreut haben

Ermittlungen gegen Ex-Vizekanzler  

Strache soll FPÖ-Parteigelder veruntreut haben

26.09.2019, 11:40 Uhr | dpa

 (Quelle: imago images)

Heinz-Christian Strache: Der FPÖ-Politiker soll Gelder seiner Partei veruntreut haben und steht im Fokus neuer Ermittlungen. (Quelle: Puls 4)

Österreich: Strache soll FPÖ-Gelder veruntreut haben

Kurz vor der Nationalratswahl sorgen Berichte über die Spesenabrechnungen des ehemaligen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache für Aufsehen. Im könnte  ein Parteiausschluss drohen. (Quelle: Puls 4)

Heinz-Christian Strache: Der FPÖ-Politiker soll Gelder seiner Partei veruntreut haben und steht im Fokus neuer Ermittlungen. (Quelle: Puls 4)


Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Der Vorwurf: Strache soll private Rechnungen bei der Partei eingereicht haben.

Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den ehemaligen österreichischen Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wegen des Verdachts der Untreue. Das teilte die Behörde am Donnerstag wenige Tage vor der Parlamentswahl mit. Es gehe darum, dass Strache, seine frühere Büroleiterin und sein ehemaliger Leibwächter bei der Partei unzulässige Rechnungen eingereicht und dadurch das Parteivermögen geschädigt haben sollen.

Strache streitet ab

"Es sind Rechnungen und Scheinbelege eingereicht worden, die die Partei dazu bringen sollten, auch private Ausgaben zu bezahlen", sagte der Behördensprecher Thomas Vecsey. Die Schadenssumme übersteige die Grenze von 5.000 Euro, weshalb der Strafrahmen bei bis zu drei Jahren Haft liege, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Strache streitet alle Vorwürfe ab. "Dies sind alles schäbige und konstruierte Lügen eines kriminellen Netzwerkes, welches jahrelang aktiv gegen meine Person tätig war", schrieb er bereits am Mittwoch auf Facebook.

Die FPÖ Wien hat angekündigt, alle Rechnungen seit 2013 genau zu überprüfen. Parteichef Norbert Hofer hatte angesichts der Spekulationen um ein Spesenkonto von Strache erklärt, dass die FPÖ alle Vorwürfe bis ins kleinste Detail untersuchen werde.
 

 
Die seit Tagen in diversen österreichischen Medien verbreiteten Vorwürfe überschatten für die FPÖ die Endphase des Wahlkampfs. Am Sonntag wählen die Österreicher ein neues Parlament. Auslöser der vorzeitigen Wahl war das "Ibiza-Video", in dem Strache einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte Staatsaufträge im Gegenzug für Parteispenden in Aussicht zu stellen scheint. An der Affäre war die ÖVP-FPÖ-Koalition im Mai zerbrochen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal