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Grea Thunberg: Verlegung der UN-Klimakonferenz stellt Aktivistin vor Probleme

Weltklimakonferenz verlegt  

Thunberg muss umplanen – wie soll sie nach Spanien kommen?

02.11.2019, 19:42 Uhr | AFP , dpa , jmt

Chile sagt Weltklimagipfel ab

Die chilenische Regierung hat die Austragung des Weltklimagipfels, der für Dezember geplant ist, kurzfristig abgesagt. Grund seien die seit Wochen andauernden gewaltsamen Proteste, sagte Präsident Sebastián Piñera. Auch der Asien-Pazifik-Gipfel, der für Mitte November geplant war, werde entfallen. (Quelle: Reuters)

Nach gewaltsamen Protesten: Die chilenische Regierung hat die Austragung des Weltklimagipfels abgesagt. (Quelle: Reuters)


Nach der Absage Chiles springt Madrid als Gastgeber für die UN-Klimakonferenz ein. Der Gipfel soll wie geplant im Dezember stattfinden. Das stellt die Klimaaktivistin Greta Thunberg vor Probleme.

Die UN-Klimakonferenz findet in Madrid statt. Diese Entscheidung gab das Klimasekretariat der Vereinten Nationen bekannt. Die Konferenz, die das eigentliche Gastgeberland Chile zuvor wegen der politischen Unruhen im Land abgesagt hatte, werde wie geplant in der Zeit vom 2. bis 13. Dezember abgehalten.

Thunberg steht vor Problemen

Nach der Verlegung sucht Klimaaktivistin Greta Thunberg erneut nach einem klimafreundlichen Weg, den Atlantik zu überqueren. "Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung", schrieb die 16-jährige Schwedin auf Twitter. Thunberg war auf einem Segelschiff über den Atlantik mitgefahren, weil sie als Zeichen für mehr Klimaschutz nicht fliegen wollte. Sie sprach in New York vor den Vereinten Nationen, aber auch die geplante Klimakonferenz in Chile war ein Grund für die mühsame Reise.

Jetzt, da die Klimakonferenz offiziell umgezogen sei, werde sie Hilfe brauchen, schrieb Thunberg weiter. "Ich muss jetzt eine Möglichkeit finden, den Atlantik im November zu überqueren", schrieb sie. "Wenn irgendjemand mir helfen könnte, ein Verkehrsmittel zu finden, wäre ich so dankbar."

Politische Unruhen führten zur Absage

Angesichts der politischen Unruhen in seinem Land hatte Chiles Staatschef Sebastián Piñera am Mittwoch die Konferenz abgesagt und damit monatelange Vorbereitungen über den Haufen geworfen. Die spanische Regierung hatte am Donnerstag daraufhin angeboten, mit dem Austragungsort Madrid in die Bresche zu springen.


Zur 25. UN-Klimakonferenz wurden 25.000 Delegierte in Santiago erwartet, unter ihnen auch die schwedische Klimaaktivistin. Chile wird seit dem 18. Oktober von schweren politischen Unruhen erschüttert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

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