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Militärbudgets: Stärkster Anstieg der weltweiten Militärausgaben seit zehn Jahren

Deutschland auf Platz 9  

Stärkster Anstieg der weltweiten Militärausgaben seit zehn Jahren

14.02.2020, 14:51 Uhr | AFP

Militärbudgets: Stärkster Anstieg der weltweiten Militärausgaben seit zehn Jahren. Militärparade in China: Die USA und China haben 2019 ihre Militärausgaben am meisten erhöht – um jeweils 6,6, Prozent (Archivbild). (Quelle: AP/dpa/Pang Xinglei/Xinhua)

Militärparade in China: Die USA und China haben 2019 ihre Militärausgaben am meisten erhöht – um jeweils 6,6, Prozent (Archivbild). (Quelle: Pang Xinglei/Xinhua/AP/dpa)

Die weltweiten Militärausgaben sind im Jahr 2019 um vier Prozent gestiegen – soviel wie seit zehn Jahren nicht mehr. Vor allem China und die USA haben deutlich mehr Geld für ihre Streitkräfte ausgegeben.

Die weltweiten Militärausgaben haben sich laut einer Studie im vergangenen Jahr um vier Prozent erhöht. Dies sei der höchste Anstieg seit zehn Jahren, heißt es in dem Bericht des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS), der am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz vorgestellt wurde.

Die beiden Länder mit den weltweit höchsten Militärbudgets, die USA und China, investierten laut der Studie im Vergleich zum Jahr 2018 jeweils 6,6 Prozent mehr Geld in ihre Streitkräfte. Die US-Ausgaben wuchsen demnach um 53,4 Milliarden Dollar – die Summe entspricht in etwa dem gesamten Verteidigungshaushalt Großbritanniens, dem sechstgrößten Budget weltweit.

"Erhöhtes Gefühl der Bedrohung"

Das IISS verwies auf zunehmende Spannungen zwischen den Großmächten und eine "erhöhtes Gefühl der Bedrohung". Dazu habe unter anderem die Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrages zwischen den USA und Russland sowie der Aufstieg Chinas beigetragen. Auch regionale Konflikte wie die in der Ukraine und Libyen trugen demnach zu der Entwicklung bei, ebenso wie die Präsentation neuer Waffen durch China und Russland.

In Europa belief sich der Anstieg der Militärausgaben der Studie zufolge auf 4,2 Prozent. Grund hierfür seien unter anderem die "Unsicherheiten im Bezug auf Russland", sagte IISS-Direktor John Chipman.

Deutschlands Verteidigungsetat liegt laut dem IISS im weltweiten Vergleich auf dem neunten Platz. Deutschland und die anderen europäischen Nato-Mitglieder stehen unter dem Druck von US-Präsident Donald Trump, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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