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Nach Gipfel: Donald Trump wollte Kim Jong Un zu Hause absetzen – mit Airforce One

Nach Gipfel in Vietnam  

Trump wollte Kim zu Hause absetzen – mit der Air Force One

Von Martin Küper

23.02.2021, 10:58 Uhr
Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim ohne Einigung

Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist vorzeitig beendet worden. Zu einer Einigung und gemeinsamen Erklärung kam es überraschend nicht. (Quelle: t-online.de)

Februar 2019: Donald Trump und Kim Jong Un hatten sich zum Nordkorea-Gipfel getroffen. (Quelle: t-online.de)


Im Februar 2019 trafen sich US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim in Vietnam, um über Abrüstung zu sprechen. Doch das Treffen endete überraschend schnell – für Trump wohl zu schnell.

Die Annäherung an Nordkorea war eines der wichtigsten Themen für den früheren US-Präsidenten Donald Trump. Im Februar 2019 trafen sich Trump und Machthaber Kim Jong Un zum zweiten Mal persönlich. Doch der Gipfel in Vietnams Hauptstadt Hanoi endete abrupt mit der Abreise Kims. Die BBC-Dokumentation "Trump Takes On the World" enthüllt nun ein kurioses Detail des Treffens. 

Demnach bot Trump Kim an, ihn in seiner Präsidentenmaschine Air Force One nach Hause zu fliegen. "Trump wusste, dass Kim eine mehrtägige Fahrt mit dem Zug durch China vor sich hatte", zitiert die BBC Trumps Asien-Berater, Matthew Pottinger. "Also sagte er zu Kim: 'Ich kann dich in zwei Stunden nach Hause bringen, wenn Du willst'. Aber Kim lehnte ab." 

Schon bei ihrem ersten Treffen im Juni 2018 in Singapur hatte Trump seine Berater mit einem Spontan-Angebot an Kim überrumpelt. Dieser hatte verlangt, dass die US-Armee ihre gemeinsamen Übungen mit Südkoreas Militär einstellt. "Irgendwann sagte Trump einfach zu Kim: 'Ich sag die Kriegsspiele ab'", berichtet Trumps damaliger Sicherheitsberater John Bolton der BBC. Die Übungen seien teuer, man brauche sie eh nicht und wenn es Kim glücklich mache: "Ich konnte es kaum glauben", so John Bolton. 

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