• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Internationale Politik
  • Irak verbietet jeglichen Kontakt nach Israel – Todesstrafe droht


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextZwei Tote vor Hochhaus – GroßeinsatzSymbolbild für einen TextFrankfurter OB kündigt Rücktritt anSymbolbild für einen TextESA will Astronaut zum Mars schickenSymbolbild für einen TextPSG feuert Trainer – Nachfolger fixSymbolbild für einen TextBericht: Interesse an Bayern-SpielerSymbolbild für ein VideoUSA: Riesen-Feuerwerk zum UnabhängigkeitstagSymbolbild für einen TextRazzien gegen SchleuserbandenSymbolbild für einen TextBastler stellt Tesla in den SchattenSymbolbild für einen Text"Spritspartrick" ist reiner BetrugSymbolbild für einen TextSpotify-Rivale floppt bei BörsengangSymbolbild für einen TextGericht verbietet TierkleidungSymbolbild für einen Watson Teaser"GNTM"-Siegerin: "Muss aufpassen"Symbolbild für einen TextSpielen Sie das Spiel der Könige

Irak verbietet jeglichen Kontakt nach Israel – Todesstrafe droht

Von dpa
Aktualisiert am 26.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Kundgebung in Bagdad: Anhänger des schiitischen Geistlichen al-Sadr feiern auf dem Tahrir-Platz, nachdem das irakische Parlament den Gesetzesentwurf verabschiedet hat.
Kundgebung in Bagdad: Anhänger des schiitischen Geistlichen al-Sadr feiern auf dem Tahrir-Platz, nachdem das irakische Parlament den Gesetzesentwurf verabschiedet hat. (Quelle: Ameer Al-Mohammedawi/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nachrichten nach Israel zu senden kann für Menschen im Irak künftig lebensgefährlich werden: Ein neues Gesetz sieht für derartigen Kontakt drakonische Strafen vor. Auf den Straßen Bagdads wurde das gefeiert.

Selbst ein Chat mit israelischen Freunden oder Verwandten kann fĂĽr Menschen im Irak kĂĽnftig mit der Todesstrafe enden: Das irakische Parlament hat am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz beschlossen.

Alle anwesenden Abgeordneten stimmten dem Gesetzesentwurf gegen eine "Normalisierung" der Beziehungen mit Israel zu, wie die Staatsagentur INA berichtete. Jegliche Verbindungen zu dem Land und seinen Menschen sind demnach verboten und können mit lebenslanger Haft oder gar dem Tod bestraft werden.

Das Gesetz gilt nicht nur für Iraker im In- und Ausland. Auch ausländische Institutionen, Firmen und Privatpersonen, die im Irak tätig sind, können für jeglichen Kontakt zu Israelis bestraft werden.

Geistlicher rief zum Feiern auf

Der einflussreiche schiitische Geistliche Muktada al-Sadr rief seine Anhänger nach der Abstimmung auf, auf den Straßen des Landes zu feiern. Der Block von Al-Sadr hatte bei der Parlamentswahl im Oktober die meisten Sitze gewonnen. Medienberichten zufolge war es auch sein Block, der den Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht hatte.

Antisemitismus ist im Irak stark verbreitet. Nur noch eine Handvoll Juden lebt heute in dem Land. Die groĂźe Mehrheit verlieĂź den Irak nach der GrĂĽndung Israels.

Im vergangenen Herbst hatten 300 Menschen aus dem Irak bei einer Konferenz in den kurdischen Autonomiegebieten eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel gefordert. Die Regierung ging danach gegen etliche Teilnehmer juristisch vor. Zuvor hatten die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Bahrain diplomatische Verbindungen zu Israel aufgenommen. Auch Marokko und der Sudan kĂĽndigten danach an, ihre Beziehungen zu Israel zu normalisieren.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
USA: Reporterin wahrscheinlich durch israelische Schüsse getötet
Von Fabian Reinbold, Schloss Elmau
BagdadIrak
Politik international


t-online - Nachrichten fĂĽr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website