Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Kim Jong Un: Nordkoreanischer Diktator hat 40 Kilo zugenommen

Nordkoreanischer Diktator  

Kim Jong Un hat 40 Kilo zugelegt

01.07.2016, 21:25 Uhr | AFP

Kim Jong Un: Nordkoreanischer Diktator hat 40 Kilo zugenommen. Kim Jong Un regiert Nordkorea seit vier Jahren. (Quelle: Reuters)

Kim Jong Un regiert Nordkorea seit vier Jahren. (Quelle: Reuters)

Seit seiner Machtübernahme hat der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un kräftig zugelegt: 40 Kilo mehr als vor vier Jahren soll der Diktator laut dem südkoreanischen Geheimdienst (NiS) nun wiegen. Dazu kommen Berichte über psychische Probleme.

Wie der Abgeordnete Lee Cheol Woo nach der Unterrichtung eines Parlamentsausschusses in Seoul hinter verschlossenen Türen ausplauderte, hatte Kim bei seiner Amtsübernahme im Jahr 2012 demnach 90 Kilogramm auf die Waage gebracht - mittlerweile wiege er aber 130 Kilo.

"Wegen seiner gewohnheitsmäßigen Ess- und Trinkgelage ist es wahrscheinlich, dass er Erwachsenenkrankheiten entwickeln wird", sagte Lee über Nordkoreas Staatschef offenbar mit Blick auf Altersdiabetes und andere Leiden. Als weiterer Risikofaktor neben dem Übergewicht kommt hinzu, dass Kim anscheinend ein starker Raucher ist. Auf vielen Fotos ist er mit einer Zigarette zu sehen - offenbar hat die jüngst gestartete staatliche Kampagne gegen das Rauchen beim Staatschef selbst keinen Erfolg.

Auch Kims Amtsvorgänger, sein Vater Kim Jong Il und sein Großvater Kim Il Sung, waren übergewichtig und starke Raucher. Beide starben an einem Herzinfarkt.

Ist der Diktator paranoid?

Der NIS informierte die südkoreanischen Parlamentarier laut Lee außerdem, dass Kim unter Schlaflosigkeit leide und paranoid hinsichtlich seiner eigenen Sicherheit sei. "Er beobachtet jede potentielle Bedrohung für seine Macht genau, auch durch das Militär, und er ist besessen von seiner persönlichen Sicherheit", sagte Lee unter Berufung auf den Geheimdienstbericht.

Kim regiert das kommunistische Nordkorea mit harter Hand. Mit international geächteten Atom- und Raketentests vertiefte er die Isolation des Landes.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal