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Nordkorea: Japans Premier Shinzo Abe bereit zu Treffen mit Kim Jong Un

Zeichen der Entspannung  

Japans Premier Shinzo Abe bereit zu Treffen mit Kim Jong Un

26.09.2018, 09:02 Uhr | AFP

Nordkorea: Japans Premier Shinzo Abe bereit zu Treffen mit Kim Jong Un. Shinzo Abe: Der japanische Regierungschef wäre zu einem Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jon Un bereit. (Quelle: Kyodo News)

Shinzo Abe: Der japanische Regierungschef wäre zu einem Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jon Un bereit. (Quelle: Kyodo News)

Entspannung im Fernen Osten: Japans Regierungschef Shinzo Abe zeigt sich offen für ein Treffen mit Kim Jong Un. Nordkorea hat Japan immer wieder mit Raketenstarts provoziert.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist nach eigenen Worten bereit für ein Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Er sei bereit für ein Treffen und einen damit verbundenen "Neustart" in den Beziehungen seines Landes mit Pjöngjang, sagte Abe am Dienstag (Ortszeit) vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Bislang hatte Abe eine harte Linie gegenüber Nordkorea vertreten.

Zugleich betonte Abe, dass derzeit noch kein Gipfeltreffen mit Kim vorbereitet werde. Pjöngjangs Machthaber müsse nun seinerseits zeigen, dass er zu einer Begegnung bereit sei. Das kommunistische Land stehe an einem "Scheideweg" und müsse nun entscheiden, ob es die "historische Chance" ergreife.

Nordkorea ließ Japaner entführen

Abe geht es nach eigenen Angaben bei einem möglichen Treffen mit Kim insbesondere um die Rückführung von nach Nordkorea verschleppten Japanern. "Um das Problem der Entführungen zu lösen, bin ich auch bereit, das wechselseitige Misstrauen mit Nordkorea zu beenden", sagte er. Ein Gipfel müsse zur Klärung dieser Frage beitragen.

In den 70er und 80er Jahren ließ Nordkorea nach japanischer Darstellung mindestens 17 Japaner entführen, um sie bei der Ausbildung seiner Spione einzusetzen. Für viele Japaner sind diese Entführungen ein emotionales Thema. Es belastet die Beziehungen zwischen beiden Ländern seit langem.

Japan sieht sich überdies durch Nordkoreas Atomwaffen bedroht. US-Präsident Donald Trump hatte sich bereits im Juni mit Kim in Singapur getroffen. Am Montag sagte Trump, er rechne mit einem baldigen zweiten Gipfel mit Nordkoreas Machthaber.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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